25. Juni 2022 / 09:29 Uhr

Nur Bayern und BVB bei Transfers spendabler: Wie sich Eintracht Frankfurt für die Champions League rüstet

Nur Bayern und BVB bei Transfers spendabler: Wie sich Eintracht Frankfurt für die Champions League rüstet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt ließ in diesem Transfer-Sommer bereits mit den Verpflichtungen von Mario Götze (Mitte) und Lucas Alario (rechts) aufhorchen.
Eintracht Frankfurt ließ in diesem Transfer-Sommer bereits mit den Verpflichtungen von Mario Götze (Mitte) und Lucas Alario (rechts) aufhorchen. © IMAGO/Revierfoto/Eibner (Montage)
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Eintracht Frankfurt unterzieht seinen Kader vor der ersten Champions-League-Saison der Klubgeschichte einer Generalüberholung. 28 Millionen Euro gab die SGE bereits für neues Personal aus. Bislang griffen nur der FC Bayern und Borussia Dortmund tiefer in die Tasche.

Lucas Alarios Verpflichtung bildet den Abschluss einer ereignisreichen Transfer-Woche von Eintracht Frankfurt. Vor dem Premieren-Jahr in der Champions League rüstet der Bundesliga-Klub mächtig auf. Neben acht Neuen wurden die bisher ausgeliehenen Jens Petter Hauge und Kristijan Jakic fest verpflichtet. Insgesamt gab der Europa-League-Sieger bereits 28 Millionen Euro für neue Spieler aus. Einzig der FC Bayern und Borussia Dortmund waren in diesem Sommer bislang spendabler. Mit Mario Götze holte man gar den WM-Helden von 2014 zurück nach Deutschland. Und: Die Transfer-Planungen scheinen noch nicht abgeschlossen. Wer kam? Wer könnte noch kommen? Wer ging? Ein Überblick.

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Wen hat die Eintracht bereits verpflichtet?

Wochenlang deutete sich der Transfer von Alario von Bayer Leverkusen nach Frankfurt an, seit Freitagabend ist er offiziell. Neben dem Argentinier, der rund sechs Millionen Euro gekostet haben soll, erhöht auch der ablösefrei vom FC Nantes verpflichtete Randal Muani den Konkurrenzkampf. "Wir sehen uns im Angriff für die Herausforderungen in der neuen Saison gerüstet", sagte Sportvorstand Markus Krösche.

Trotz des Erfolgs in der Europa League gehörte das Toreschießen in der vergangenen Saison nicht zu den Stärken der Eintracht. Auch Götze könnte dahingehend Abhilfe schaffen. Der 30-Jährige fand bei der PSV Eindhoven zurück zu alter Stärke und möchte nach seinem rund vier Millionen Euro teuren Transfer zur SGE nun an diese Leistungen anknüpfen. Auch Hauge, der schon in der Vorsaison von der AC Mailand ausgeliehen war und nun zwölf Millionen Euro kostet, und Faride Alidou (kommt ablösefrei vom Hamburger SV) bringen vor allem in der Offensive Stärken mit.

Weiter hinten baut man auf Jakic, der schon 2021/22 schon zu den Leistungsträgern gehörte und nach seiner Leihe für 3,5 Millionen Euro fest von Dinamo Zagreb kommt. Die Innenverteidiger Hrvoje Smolcic (kommt für 2,5 Millionen Euro vom HNK Rijeka) und Jérôme Onguéné (kommt ablösefrei von RB Salzburg) könnten die Lücke füllen, die Martin Hinteregger durch sein plötzliches Karriereende hinterließ. Aurelio Buta (kommt ablösefrei von Royal Antwerpen) ist für die rechte Abwehrseite eingeplant.

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Welche Namen werden noch gehandelt?

Einiges hat Sportvorstand Krösche schon erledigt. Aber ein paar Baustellen gibt es noch. Die große Frage lautet: Was passiert mit Leistungsträger Filip Kostic? Italienische Spitzenklubs - allen voran Juventus Turin - buhlen um den Serben. Eine Alternative, sollte Kostic tatsächlich gehen, könnte der türkische Nationalspieler Ridvan Yilmaz von Besiktas Istanbul sein. Hartnäckig halten sich zudem die Gerüchte um die beiden zentralen Mittelfeldspieler Julian Weigl von Benfica Lissabon und Diego Demme vom SSC Neapel. Auch der offensive Mittelfeldspieler Nicolas Castro vom argentinischen Klub Newell's Old Boys wird immer wieder mit der Eintracht in Verbindung gebracht.

Wer hat den Klub bislang verlassen?

Die ablösefreien Abgänge von Stefan Ilsanker (zum FC Genua), Erik Durm (zum 1. FC Kaiserslautern), Danny da Costa und Aymen Barkok (beide Mainz 05) sind ebenso verkraftbar wie der Abschied von Sam Lammers, der nach seiner Leihe zu Atalanta Bergamo zurückkehrt. Steven Zuber (AEK Athen), Rodrigo Zalazar (Schalke 04) und Dominik Kohr (Mainz 05) waren bereits in der vergangenen verliehen und wechseln nun fest zu ihrem jeweiligen Klub. Hinteregger beendete seine Karriere. Gehen könnte auch Daichi Kamada, der wohl mit einem Wechsel in die Premier League liebäugelt.

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