24. Februar 2020 / 22:25 Uhr

Zwei schwere Patzer in der Eintracht-Abwehr: Union Berlin besiegt und überholt Frankfurt

Zwei schwere Patzer in der Eintracht-Abwehr: Union Berlin besiegt und überholt Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Union-Spieler feiern den knappen Auswärtssieg über Eintracht Frankfurt. Dazu beigetragen haben zwei Patzer in der Abwehr der Hessen (kleines Foto).
Die Union-Spieler feiern den knappen Auswärtssieg über Eintracht Frankfurt. Dazu beigetragen haben zwei Patzer in der Abwehr der Hessen (kleines Foto). © imago images/Eibner (Montage)
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Im von etwa 8000 Heim-Fans boykottierten Montagsspiel kassiert Eintracht Frankfurt eine knappe Niederlage gegen Union Berlin. Zwei dicke Patzer in der Abwehr der Hessen sorgen für den Auswärtssieg des Hauptstadt-Klubs.

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Eintracht Frankfurt hat im Montagsspiel der Bundesliga einen Dämpfer im Kampf um die europäischen Plätze bekommen. Die Hessen verloren die von 8000 Heim-Fans boykottierte Partie nach einem Treffer von mit 1:2 (0:0) gegen Union Berlin. Für die Treffer sorgten Sebastian Andersson (49. Minute) und Evan N'Dicka mit einem Eigentor (67.) sowie André Silva (79.). Der Aufsteiger aus der Hauptstadt überholte die Frankfurter damit und steht nun mit 29 Punkten auf Rang zehn, während die SGE auf Platz elf (28 Punkte) abrutschte.

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Union feierte damit einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen den Abstieg - und die Eintracht muss damit leben, trotz der aufsteigenden Form in der Rückrunde weiterhin im Tabellen-Mittelfeld festzuhängen: acht Zähler sind es zu Europa-League-Platz sechs ebenso wie zu Relegationsrang 16.

Abraham, Durm und Trapp patzen vor erstem Union-Tor

Vor allem in der ersten Halbzeit bot das Spiel - in einer trotz der kaum besetzten Nordwestkurve nicht gänzlich geräuschlosen Kulisse - kaum Höhepunkte. Es gab keine einzige große Torchance. Auch nach dem Wechsel musste ein krasser Patzer her, damit es zu einem Tor reichte. Die Frankfurter Defensivspieler David Abraham und Erik Durm sowie Keeper Kevin Trapp konnten sich nicht darauf einigen, wer zuständig ist - Christopher Lenz schnappte sich den Ball und legte für Andersson vor, der nur noch einschieben musste.

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik gegen Eintracht Frankfurt.

<b>Tor:</b> Rafael Gikiewicz (1) Zur Galerie
Tor: Rafael Gikiewicz (1) © Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
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Nach rund 65 Minuten ersetzte Eintracht-Coach Adi Hütter den defensiven Durm durch Angreifer Andre Silva, der neben Goncalo Paciencia stürmte. Doch nur Augenblicke später der nächste Fehler in der Heim-Abwehr: eine ungefährliche Flanke ließ Trapp nach vorne abklatschen, von Andersson bedrängt schob N'Dicka den Ball ins eigene Tor. Paciencia hätte kurz nach dem 0:2 den Anschluss herstellen können, scheiterte aber an Union-Torwart Rafal Gikiewicz.

Berlin bleibt in der Schlussphase stabil

Die Hereinnahme von Silva lohnte sich dann doch noch. Der Portugiese erzielte mit einem sehenswerten Hackentreffer den Anschlusstreffer. In der Schlussphase der Partie wackelte Berlin aufgrund vieler Frankfurter Offensivbemühungen, sicherte aber dennoch den Auswärts-Dreier. Für die Eintracht geht es schon am Donnerstag mit dem Rückspiel beim FC Salzburg in der Europa League weiter (Hinspiel: 4:1).

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