11. August 2019 / 18:16 Uhr

DFB-Pokal kompakt: Rebic rettet Frankfurt - Nagelsmann siegt - Paderborn und St. Pauli mit Elfmeter-Glück

DFB-Pokal kompakt: Rebic rettet Frankfurt - Nagelsmann siegt - Paderborn und St. Pauli mit Elfmeter-Glück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frankfurts Ante Rebic, Leipzig-Trainer Nagelsmann und die Spieler des SC Paderborn (von li.) jubeln über ihre Erstrunden-Erfolge im Pokal.
Frankfurts Ante Rebic, Leipzig-Trainer Nagelsmann und die Spieler des SC Paderborn (von li.) jubeln über ihre Erstrunden-Erfolge im Pokal. © Getty/imago/Thomas Frey/eu-images
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Eintracht Frankfurt quält sich bei Waldhof Mannheim. Julian Nagelsmann siegt bei seinem Pflichtspiel-Debüt mit RB Leipzig. Hertha BSC schießt sich für das Duell mit dem FC Bayern warm. Die DFB-Pokalspiele von Sonntagnachmittag im Überblick. St. Pauli und Paderborn haben Glück.

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Waldhof Mannheim - Eintracht Frankfurt 3:5 (2:2)

Europa-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt ist im DFB-Pokal nur knapp einer Blamage entgangen. Die Hessen gewannen das Südwest-Derby beim Drittligisten Waldhof Mannheim nur dank eines regelrechten Kraftaktes 5:3 (2:2) und mussten mehrmals einen Rückstand wettmachen. Der frühere Hannoveraner Bundesliga-Profi Valmir Sulejmani brachte Waldhof früh mit einem Doppelpack (3. und 11.) in Führung - auch Kevin Trapp, der nach seiner festen Verpflichtung durch die Eintracht ins Frankfurter Tor zurückgekehrt war, konnte dies nicht verhindern. Die Gäste, die schon in der vergangenen Saison in der ersten Pokal-Runde gescheitert waren, kamen durch Daichi Kamada (21.) und Filip Kostic (45.) zum Ausgleich, ehe Mannheim durch Jan-Hendrik Marx das 3:2 gelang (73.). Vor allem Ante Rebic stemmte sich aber gegen Niederlage und rettete die Eintracht mit einem Dreierpack (76., 82. und 88.).

VfL Osnabrück - RB Leipzig 2:3 (1:3)

Julian Nagelsmann hat ein erfolgreiches Pflichtspiel-Debüt bei RB Leipzig gefeiert. Der neue Trainer kam mit seiner Mannschaft zu einem 3:2 (3:1) beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück und erreichte die zweite Runde des DFB-Pokals. Marcel Sabitzer (7. und 31.) und Lukas Klostermann (29.) sorgten bei einem Gegentreffer von Etienne Amenyido (9.) für eine komfortable Pausenführung des Vorjahres-Finalisten, die im zweiten Durchgang allerdings noch einmal ins Wanken geriet: Marco Alvarez brachte den VfL per Handelfmeter auf 2:3 heran (74.).

DURCHKLICKEN: RB Leipzig in der Einzelkritik

(28) Yvon Mvogo: Darf im Pokal ran, macht sein Ding - und es insgesamt gut. Das 1:1 resultiert aus einem Missverständnis mit Orban. Note 3. Zur Galerie
(28) Yvon Mvogo: Darf im Pokal ran, macht sein Ding - und es insgesamt gut. Das 1:1 resultiert aus einem Missverständnis mit Orban. Note 3. ©
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VfB Eichstätt - Hertha BSC 1:5 (0:3)

Hertha BSC hat sich für den Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag beim FC Bayern warm geschossen. Die Berliner zogen durch ein ungefährdetes 5:1 (3:0) gegen den Regionalligisten VfB Eichstätt in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. In Ingolstadt trafen Vladimir Darida (11.), Vedad Ibisevic (12. und 31.) schon vor der Pause, nach dem Seitenwechsel kam der Underdog durch Julian Kügel zum Anschluss (52.). Hertha zeigte sich jedoch unbeeindruckt und antwortete durch Salomon Kalou (62.) und Alexander Esswein (75.).

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Germania Halberstadt - Union Berlin 0:6 (0:1)

Auch ohne den prominenten Zugang Neven Subotic (Trainingsrückstand) hat Union Berlin die erste Runde des DFB-Pokals ohne große Probleme überstanden. Der Bundesliga-Aufsteiger gewann beim Regionalligisten Germania Halberstadt dank der Tore von Keven Schlotterbeck (27.), Sebastian Andersson (65.), Christopher Lenz (67.), Joshua Mees (71.), Robert Andrich (76.) und Anthony Ujah (89.) mit 6:0 (1:0) und feierte eine siegreiche Generalprobe für sein Debüt im Oberhaus am kommenden Sonntag. Dann trifft Union im Stadion An der Alten Försterei auf RB Leipzig.

SV Rödinghausen - SC Paderborn 5:7 nach Elfmeterschießen (0:2, 3:3, 3:3)

Neu-Bundesligist SC Paderborn ist einem Pokal-Aus in der ersten Runde nur knapp entgangen. Erst nach Elfmeterschießen gewann der klare Favorit beim Regionalligisten SV Rödinghausen mit 7:5. Uwe Hünemeier schoss den Favoriten in der 28. Minute zunächst in Führung, Christopher Antwi-Adjej (43.) baute die Führung noch kurz vor der Halbzeit komfortabel aus - doch dann folgte der Einbruch des Bundesliga-Aufsteigers. Rödinghausen wurde immer stärker. und belohnte sich dank Simon Engelmann (53.) mit dem Anschlusstreffer. Zwischenzeitlich stellte Streli Mamba (73.) den alten Abstand wieder her, doch der Doppelschlag von Lars Lokotsch (79., 85.) rettete Rödinghausen in die Verlängerung. Nachdem diese torlos ausfiel, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her.

Pokalwunder: Die zehn größten Sensationen der DFB-Pokal-Geschichte

Der Berliner AK fegt Hoffenheim vom Platz - Vestenbergsgreuth besiegt den deutschen Meister FC Bayern. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die größten Sensationen in der Geschichte des DFB-Pokals. Zur Galerie
Der Berliner AK fegt Hoffenheim vom Platz - Vestenbergsgreuth besiegt den deutschen Meister FC Bayern. Der SPORTBUZZER zeigt die größten Sensationen in der Geschichte des DFB-Pokals. ©

VfB Lübeck - FC St. Pauli 6:7 nach Elfmeterschießen (1:0, 2:2, 3:3)

Der FC St. Pauli ist mit viel Glück in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Nachdem im Nordderby beim Viertligsiten VfB Lübeck lange alles auf eine Blamage der Hamburger hingedeutet hatte, setzte sich der Zweitligist gegen den zwei Klassen tiefer spielenden VfB Lübeck mit 7:6 nach Elfmeterschießen durch. Yannick Deichmann (9.) und Marvin Thiel (55.) hatten den VfB vermeintlich auf die Siegerstraße gebracht - dann konterte St. Pauli durch die Treffer von Waldeamr Sobota (63.) und Dimitris Diamantakos (66.), der in der 120. Minute die Rote Karte sah. In der Verlängerung krönte Marvin Knoll zunächst die Aufholjagd des Favoriten (94.) - ehe Ex-HSV-Spieler Ahmet Arslan Lübeck ins Elfmeterschießen rettete.

VfB Lübeck: Einzelkritik zum Pokalfight gegen den FC St. Pauli

Lukas Raeder: Selten gefordert. Konnte sich nach Halkes Patzer in der 76. auszeichnen. Der Elfmeter war zu platziert geschossen – keine Chance für den Keeper.  Zur Galerie
Lukas Raeder: Selten gefordert. Konnte sich nach Halkes Patzer in der 76. auszeichnen. Der Elfmeter war zu platziert geschossen – keine Chance für den Keeper.  ©

FSV Salmrohr - Holstein Kiel 0:6 (0:1)

Holstein Kiel hat seine Pflichtaufgabe zum Auftakt des DFB-Pokals erfüllt. Der im Punktspiel-Betrieb noch sieglose Zweitligist gewann beim FSV Salmrohr 6:0 (1:0) und hatte in der Partie beim Klub aus der sechsten Liga nur vor der Pause leichte Probleme. Makana Baku brach mit seinem Treffer in der 39. Minute schließlich den Bann, Jae-Sung Lee (54.), David Atanga (63.), erneut Baku (65. und 77.) und Finn Porath (88.) erhöhten nach dem Seitenwechsel.

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FC Oberneuland - Darmstadt 98 1:6 (0:3)

Unter den Augen des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Ailton hat der Bremer Oberligist die erhoffte Pokal-Sensation deutlich verpasst: Die Hanseaten unterlagen dem Zweitligisten Darmstadt 98 1:6 (0:3). Fabian Schnellhardt (32.), Marvin Mehlem (38.), Serdar Dursun (43., 56. und 75.) und Tim Skarke (89.) schossen die Tore für den Favoriten. Für Oberneuland war Ebrima Jobe erfolgreich (48.).

1. FC Saarbrücken - SSV Jahn Regensburg 3:2 (0:0)

Der frühere Bundesligist 1. FC Saarbrücken ist zum ersten Mal seit sechs Jahren in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der heutige Viertligist setzte sich gegen den zwei Klassen höher eingestuften Jahn Regensburg überraschend mit 3:2 (0:0) durch. Den Erfolg sicherte Gillian Jurcher mit einem Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit. Zuvor war dem Stürmer schon das 1:0 gelungen (53.), den weiteren Treffer für die Saarbrücker erzielte Manuel Zeitz (76.). Für Regensburg trafen Max Besuschkow (64., Foulelfmeter) und Marco Grüttner (74.). Der Jahn kassierte zudem Gelb-Rote-Karten für Besuschkow (75.) und Andreas Geipl (90.+5).

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