14. April 2022 / 21:14 Uhr

Eintracht Frankfurt werkelt am Wunder: Kostic sorgt für Blitz-Führung beim FC Barcelona

Eintracht Frankfurt werkelt am Wunder: Kostic sorgt für Blitz-Führung beim FC Barcelona

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Früher Frankfurter Jubel in Barcelona: Die Eintracht-Spieler feiern den Treffer von Filip Kostic.
Früher Frankfurter Jubel in Barcelona: Die Eintracht-Spieler feiern den Treffer von Filip Kostic. © IMAGO/HMB-Media
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Besser hätte das Viertelfinal-Rückspiel in der Europa League für Eintracht Frankfurt beim FC Barcelona nicht starten können. Nach vier Minuten ging die SGE bereits durch Filip Kostic in Führung. 

Mit rund 30.000 mitgereisten Fans im Rücken hat Eintracht Frankfurt im Camp Nou einen Blitz-Start hingelegt. Schon nach vier Minuten brachte Filip Kostic die Hessen beim FC Barcelona per Foulelfmeter in Führung und schürte die Hoffnung auf den Einzug ins Halbfinale der Europa League weiter. Ein 1:0 würde der Eintracht nach dem 1:1 im Hinspiel vor einer Woche genügen. Dort würde es dann am 28. April und 5. Mai gegen den Sieger des Duells zwischen West Ham United und Olympique Lyon gehen. Schon vor der Partie der Frankfurter in Barcelona hatte RB Leipzig die Teilnahme an der Vorschlussrunde furch ein 2:0 bei Atalanta Bergamo perfekt gemacht.

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Dem Elfmeter von Kostic war ein Foul von Eric Garcia an Jesper Lindström vorausgegangen. Schiedsrichter Artur Soares Dias zeigte auf den Punkt und ebnete der Eintracht somit den Weg zur ersten Duftmarke der Begegnung. SGE-Cheftrainer Oliver Glasner hatte sein Team gegen den Barca nur minimal umgebaut und brachte Kapitän Sebastian Rode. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler ersetzte den Schweizer Djibril Sow, für den es nach einer Kniezerrung nicht für einen Einsatz reichte. Tuta, der im Hinspiel die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, wurde von Almamy Touré vertreten. Sonst vertraut Glasner der Elf aus dem ersten Vergleich mit den Spaniern.

Bei den Gastgebern erhielt der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembélé von Anfang an eine Chance. Dembélé begann auf dem Flügel für Adama Traoré, auch der frühere BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang stand in der Startelf. Im Gegensatz zur Eintracht hat Barca auf der Bank noch jede Menge Starpower. Neben Traoré zählten auch die beiden Stürmer Luuk de Jong und Memphis Depay sowie Mittelfeldspieler Frenkie de Jong nicht zur ersten Elf von Coach Xavi Hernandez. Routinier Gerard Piqué, der sich im Hinspiel eine Adduktorenverletzung zuzog, fehlte allerdings. Ihn vertrat Oscar Mingueza.