30. April 2020 / 11:02 Uhr

Eintracht Northeim stellt Jan Ringling als Trainer vor

Eintracht Northeim stellt Jan Ringling als Trainer vor

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Trainiert bald die erste Herrenmannschaft von Eintracht Northeim: Jan Ringling (Mitte), hier als U19-Trainer in der Lokhalle Göttingen.
Trainiert bald die erste Herrenmannschaft von Eintracht Northeim: Jan Ringling (Mitte), hier als U19-Trainer in der Lokhalle Göttingen. © Schneemann
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Unabhängig davon, wann die kommende Saison anfängt, heißt der neue Trainer des Fußball-Oberligisten Eintracht Northeim Jan Ringling. Das gab die Eintracht am Donnerstagmorgen bei einer Video-Pressekonferenz bekannt.

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Ringling ist seit einem Dreivierteljahr für die Eintracht tätig und war vor der coronabedingten Spielpause nicht nur für die in der Niedersachsenliga spielende U19 des Vereins verantwortlich, sondern auch Co-Trainer der ersten Herrenmannschaft. Er habe „große Lust“ auf den neuen Job, weil er „viel Potenzial“ im Team sehe, sagte Ringling am Donnerstag. „Ich freue mich riesig auf die Aufgabe, denn ich habe viel Spaß, mit den Leuten im Verein zu arbeiten.“

Bereits jetzt hat die Eintracht, die im Verlauf der Saison ihren Hauptsponsor verloren hat, im Sommer neun Abgänge zu verzeichnen – eine Tatsache, die Ringling offenbar umso mehr anspornt, zumal sich die Mannschaft dadurch deutlich verjüngt: „Die Spieler sind richtig hungrig. Ich werde eine unverbrauchte Mannschaft trainieren, die maximal talentiert ist. Das kann schon ein Vorteil sein“, sagte er.

Ringling will „so hoch wie möglich spielen“

Unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung über den Saisonabbruch wolle er „so hoch wie möglich spielen“, unterstrich Ringling. Auf die Frage nach seiner Spielphilosophie berichtete der gebürtige Fuhrbacher, der in Duderstadt wohnt, dass einen Fußball spielen lassen möchte, „mit dem sich jeder identifiziert, einen aktiven leidenschaftlichen Fußball“. Seine Philosophie sei durch Ballbesitz geprägt.

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Moritz Braukmüller, Pressesprecher der Eintracht, beschrieb Ringling, der wegen einer Verletzung bereits im Alter von 19 Jahren seine aktive Karriere beendet hatte, als einen Trainer „mit vielen guten Ideen“. Seine Beförderung zum Trainer der ersten Herrenmannschaft sei auch ein Zeichen, „dass wir vermehrt auf junge Spieler setzen und den Nachwuchs fördern“.

Vor seiner Tätigkeit bei Eintracht Northeim hatte Ringling die Junioren des JFV Eichsfeld trainiert und im Herrenbereich bei der SG Pferdeberg und Germania Breitenberg an der Seitenlinie gestanden. Sein Dreivierteljahr bei der Eintracht bezeichnete er als „speziell und toll“.