12. August 2019 / 21:07 Uhr

Einzelkritik: So waren die Spieler des VfL Wolfsburgs gegen den Halleschen FC drauf

Einzelkritik: So waren die Spieler des VfL Wolfsburgs gegen den Halleschen FC drauf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Torschützen unter sich: Yannick Gerhardt traf zum zwischenzeitlich 2:1, William zum 3:2-Endstand. 
Torschützen unter sich: Yannick Gerhardt traf zum zwischenzeitlich 2:1, William zum 3:2-Endstand.  © 2019 Bongarts/Getty Images
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Kribbelnder Auftakt in die Pflichtspiel-Saison: Der VfL Wolfsburg hat sich gegen Drittligist Hallescher FC nicht mit Ruhm bekleckert. Als Williams 3:2 wie eine Beruhigungspille wirkte, köpfte Mathias Fetsch den HFC in der 91. Minute herrlich in die Verlängerung. Doch da sorgten die "Wölfe" für klare Verhältnisse.

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Was ein Nervenkitzel: Mit 5:3 nach Verlängerung siegt der VfL Wolfsburg beim Halleschen FC. Der Drittligist geht erst in Führung und holt dann zwei Rückstände auf. Chapeau! Früh in der Verlängerung brachte Robin Knoches Kopf die Niedersachsen auf die Siegerstraße. Das 4:3 fiel bereits in der 92. Minute. Zwei Minuten darauf machte Josip Brekalo den Sack zu.

Aber von vorne: Erst brachte Felix Drinkuth (41.) den Tabellendritten der 3. Liga in Führung. 127 km/h misste sein Kracher aus knapp 20 Metern. Die Antwort folgte prompt durch Wout Weghorst (44.).

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Koen Casteels (Note: 3): Wirklich gefordert wurde der Belgier trotz drei Gegentoren nicht. Bei den hohen Flanken in den Strafraum war er zur Stelle, gefährliche Schüsse auf sein Gehäuse musste er nicht abwehren. Bei den Gegentreffern war er chancenlos. Zur Galerie
Koen Casteels (Note: 3): Wirklich gefordert wurde der Belgier trotz drei Gegentoren nicht. Bei den hohen Flanken in den Strafraum war er zur Stelle, gefährliche Schüsse auf sein Gehäuse musste er nicht abwehren. Bei den Gegentreffern war er chancenlos. ©

Gerhardt beruhigt, bis Mai den Kopf hinhält

Vier Minuten nach der Pause fasste sich dann Yannick Gerhardt, der den Vorzug vor Xaver Schlager bekam, ein Herz und traf ins linkere untere Eck zur Führung. Doch der HFC bäumte sich nochmal auf. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld segelte an den Innenpfosten, die darauffolgende Flanke dafür auf den Kopf von Sebastian Mai. Der Blondzopf nickte zum 2:2 ein. Aus Wolfsburger Sicht war es dann glücklich, dass William im Rückraum lauerte, nachdem Kai Eisele einen Schuss auf seinen Schlappen parierte.

Wer sich jetzt in Sicherheit wähnte, wurde von Mathias Fetsch eines Besseren belehrt, denn mit einem herrlichen Lupfer hievte er die Rot-Weißen in die Verlängerung. Dort sorgten Robin Knoche und Josip Brekalo (92./94.) aber fix für klare Verhältnisse - und das, obwohl Josuha Guilavogui noch kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit mit Gelb-Rot aus dem Spiel ausschied.

Nach diesem holprigen Start in die Pflichtspiel-Saison haben wir die Leistung der "Wölfe" Revue passieren lassen. In unserer Galerie findet Ihr die Noten, die wir den Profis gegeben haben.

von Alexander Flohr und Marvin Behrens