10. Februar 2019 / 20:47 Uhr

Einziges Manko des OSC Bremerhaven: die Chancenverwertung

Einziges Manko des OSC Bremerhaven: die Chancenverwertung

Dennis Schott
Weser-Kurier
Björn Böning, der Trainer des OSC Bremerhaven, tippt auf den Bremer SV als Meister. Viel spannender ist für ihn aber die Frage nach dem Absteiger, schließlich steckt sein Team als Bremen-Liga-Schlusslicht mittendrin im Schlamassel. Seine Antwort: Hauptsache nicht wir. Sein Wunsch für die kommende Rückrunde ist klar formuliert: Die im Winter neu zusammengetrommelte Mannschaft soll sich zu einer Einheit finden und genügend Punkte holen, um den Abstieg zu vermeiden.
Sah seine Mannschaft im Test klar besser als den SV Brake: OSC-Coach Björn Böning.
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Bremen-Liga-Schlusslicht gewinnt gegen den SV Brake mit 2:1

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Und wieder hatte der OSC Bremerhaven einen Gegner bezwungen, dem er während der Sommer-Vorbereitung noch unterlegen war. Der stark abstiegsgefährdete Bremen-Ligist setzte sich nun beim Schlusslicht der Landesliga Weser-Ems, dem SV Brake, mit 2:1 durch.

Dass der Sieg relativ knapp ausgefallen war, machte OSC-Coach Björn Böning vor allem an der mangelnden Chancenausbeute fest. Acht gute Möglichkeiten hatte er während des Spiels gezählt. Dass am Ende nur zwei Tore erzielt wurden, spricht für keine gute Ausbeute. Zumal ein Treffer davon aus einem Foulelfmeter resultierte, einem grenzwertigen dazu. Björn Böning sprach von einer "Kann-Entscheidung", jedenfalls zwingend erforderlich war der Pfiff des Scheidsrichters nicht. Mahmut Adibelli war es herzlich egal, er verwandelte den Elfmeter sicher zum zwischenzeitlichen 2:0, nachdem Valentin Rogojan, der von Luan Muaxheri freigespielt wurde, die Führung erzielt hatte. Vielleicht war der umstrittene Pfiff auch der Grund, weshalb der Unparteiische ein zweites Mal auf den Punkt zeigte, und zwar für den SV Brake. Diesmal sehr zur Verwunderung des OSC-Coaches, der den Strafstoß mit "darf man nicht geben" umschrieb.

Das finale 1:2 war letztlich auch nur Ergebniskosmetik. Viel wichtiger war, wie sich der OSC Bremerhaven präsentierte. "Wir sind sehr dominant aufgetreten, hatten viel Ballbesitz und haben den Ball schön zirkulieren lassen", freut sich Böning über die offensichtlich gestiegene Qualität bei den Seestädtern.

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