23. August 2020 / 14:08 Uhr

Eis fast bereit: Profis der Grizzlys Wolfsburg können am Dienstag freiwillig loslegen

Eis fast bereit: Profis der Grizzlys Wolfsburg können am Dienstag freiwillig loslegen

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
neues eis
Die Eisbereitung hat begonnen: Dass dem so ist in der Eis-Arena, erkennt man am Logo des neuen Liga-Sponsors, einer Supermarkt-Kette. © Grizzlys Wolfsburg
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Die Corona-Entwicklungen haben zuletzt wenig Mut gemacht, was den Saisonstart angeht. Training aber geht auf jeden Fall. Und das geht bei den Grizzlys Wolfsburg nächste Woche los.

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Die Corona-Hygienebestimmungen können in der Kabine der Profis erfüllt werden. Die baulichen Maßnahmen wurden wie geplant vollzogen, berichtete Geschäftsführer Rainer Schumacher., Das Eis wird dicker – nächste Woche geht der Eishockey-Betrieb in der Wolfsburger Eis-Arena wieder los.

Zu Beginn der Woche wurde die Betonfläche der Arena geweißt, die roten und blauen Linie gemalt, dann kam eine erste feine Eisschicht drauf. Auf die wurden die Werbebanner aufgelegt – auch das neue von Liga-Sponsor Penny.

Abkühlung gefällig?

Das folgende Archivvideo zeigt, wie die erste Eisschichten aufgetragen werden. Da wird einem schon beim Zuschauen ein wenig kühler.

Eis-Arena Eisbereitung

Jetzt wird Tag für Tag von den Eismeistern per Wassersprühung die Eisfläche aufgebaut, bis sie etwa fünf Zentimeter Dicke erreicht hat. Am Dienstag könnten die Profis, die schon hier sind (fast alle) und die heiß drauf sind (alle), schon freiwillig aufs Eis, ab Donnerstag hat dann der Nachwuchs seine erste offizielle Übungseinheit und darf skaten. Die U17 der Grizzlys muss bereits im September eine Relegation zur DNL spielen. Für sie ist das Eis erst einmal besonders wichtig. Das Team wird trainiert vom langjährigen Profi Christoph Höhenleitner, de in seine erste Saison als Chef-Coach geht.

Die DEL-Saison soll am 13. November beginnen. Ende des Monats aber werden sich die Klubs beraten, inwieweit sie in Übereinstimmung mit den Corona-Bestimmungen in ihren Bundesländern und Kommunen überhaupt Fans zulassen dürfen - und wenn ja, wie viele. Und: ob sie mit der zugelassenen Zahl überhaupt loslegen wollen. Die DEL hatte zuletzt immer wieder erklärt, dass sie einen längeren Zeitraum ohne Fans wirtschaftlich nicht überstehe.