31. Oktober 2019 / 16:19 Uhr

Bitter: Grizzlys Wolfsburg unterliegen den Überfliegern aus München knapp mit 3:5

Bitter: Grizzlys Wolfsburg unterliegen den Überfliegern aus München knapp mit 3:5

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
(L-R) Yannic Seidenberg vom EHC Red Bull MŸnchen, Garrett Festerling und Jan Nijenhuis von den Grizzlys Wolfsburg wŠhrend des Spiels zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den EHC Red Bull MŸnchen am 31.10.2019 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von Marco Leipold/City-Press GmbH)
Zäher Kampf, aber wieder gewinnt München: Die Grizzlys Wolfsburg (in Orange) unterlagen dem Stpitzenreiter mit 3:5. © City-Press / Grizzlys Wolfsburg
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Bitterer Nachmittag für die Grizzlys! Wolfsburgs Eishockey-Erstligist hatte Vizemeister und Überflieger RB München am Rande einer Niederlage - und schlug sich dann selbst. Wie schon öfter in dieser Saison. Der Tabellenführer gewann vor 2800 Zuschauern mit 5:3.  

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Am Ende hieß es 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) für RB München im DEL-Spiel bei den Grizzlys Wolfsburg, Jeff Likens, Sebastian Furchner und Alexander Johansson hatten für die Gastgeber getroffen - in einem Spiel, das abwechslungsreich begonnen hatte. Denn München übernahm sofort das Kommando, bekam aber eine kalte Dusche: Was eher eine Befreiung werden sollte, nämlich ein Schlenzer von Jeff Likens Richtung Münchner Tor, entpuppte sich als Wolfsburger 1:0-Führung. Gäste-Keeper Danny aus den Birken hatte die Scheibe offenbar nicht gesehen. Danach präsentierten sich die Gastgeber ein wenig zaghaft, überließen München die Initiative. Ärgerlich: Mathis Olimb (8.) verzog beim einzig guten Angriff. Kurz darauf hatte München Überzahl. Angeleitet von Topscorer und Ex-Grizzly Mark Voakes spielten die Gäste das 1:1 heraus, Dass sich Nick Jones nur wenige Sekunden danach die nächste Strafe fing, war keine gute Idee. München ging in Führung, wobei Felix Brückmann im Wolfsburger Tor nicht gut aussah - Patrick Hagers Schuss war gegen seine Schoner gegangen und fiel dann rein.

Grizzlys Wolfsburg gegen München

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Bildergalerie zum Spiel Grizzlys Wolfsburg gegen RB München © Tim Schulze
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Danach spielten die Grizzlys aber wie ausgewechselt: bissiger, aggressiver, druckvoller. Erst eine weitere Unterzahl nahm den Schwung, Brückmann parierte dabei einmal gut gegen Trevor Parkes.

Wolfsburg hielt den Schwung aber auch im zweiten Drittel. Furchner scheiterte am überragend parierenden aus den Birken. Garrett Festerlings Schuss wurde gerade noch abgefälscht. Dann gab es eine Lektion, warum München Erster ist. Die Gäste waren im zweiten Drittel noch nicht zu sehen gewesen, dann vertändelte Likens den Puck, bekam Justin Schütz nicht mehr zu fassen - dessen Pass verwertete Max Daubner - 1:3. Doch Wolfsburg ließ sich nicht beirren, rannte weiter an. Furchner verkürzte in Überzahl, Boyle wäre fast noch ein Eigentor unterlaufen. Die Grizzlys waren dran.

München versuchte im Schlussabschnitt, wieder selbst das Kommando zu übernehmen. In dieses Bemühen setzte der umtriebige Johansson ein Solo gegen Schütz, zog vors Tor und vollstreckte zum 3:3. Die Kulisse war voll da, es sah richtig gut aus für die Grizzlys, sie bekamen noch ein Powerplay. Und schlugen sich wieder einmal selbst. Wade Bergman hopste der Puck beim Münchner Rettungsversuch an der blauen Linie über den Schläger, Yasin Ehliz setzte nach, Bergman blieb dran, Brückmann stürmte aus seinem Tor. Eine schlechte Entscheidung. Er bekam die Scheibe nicht weg, die beiden Feldspieler rutschten an ihm vorbei, Ehliz schob die Scheibe rein. Die Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr dabei: Armin Wurm. Wolfsburgs Verteidiger war im letzten Drittel mit einer Handverletzung in die Kabine gegangen. Frank Mauer traf spät noch ins leere Netz. Für München war es der 15. glatte Sieg im 16. DEL-Spiel der Saison.

Grizzlys: Brückmann – Jones, Bergman; Likens, Casto; Wurm Bittner; Adam – Machacek, Festerling, Nijenuis; Furchner, Johansson, Fauser; Aubin, Olimb, Rech; Valentin, Latta, Höhenleitner.

München: Aus den Birken - Aulie, Boyle; Abeltshauser, Sanguinetti; Bodnarchuk, Seidenberg; Quaas - Bourque, Hager, Ehliz; Peterka, Daubner, Schütz; Kastner, Voakes, Parkes; Varejcka, Christensen, Mauer.

Zuschauer: 2850. Schiedsrichter: Piechaczek/Schrader. Strafminuten: Wolfsburg 10, München 12.

Tore: 1:0 (1:49) Likens (Rech), 1:1 (8:55) Parkes (Voakes (Mauer - 5:4), 1:2 (10:47) Hager (Ehliz/Bourque - 5:4), 1.3 (32:47) Daubner (Schütz/Seidenberg), 2:3 35:54) Furchner (Festerling/Machacek - 5:4), 3:3 (44:27) Johansson (Bittner/Furchner), 3:4 (52:44) Ehliz (Aulie - 4:5), 3:5 (59:47) Mauer (Aulie - 5:6/ENG).

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