04. Februar 2022 / 22:51 Uhr

Indians verlieren in Overtime gegen Herne - Scorpions schießen Krefeld ab

Indians verlieren in Overtime gegen Herne - Scorpions schießen Krefeld ab

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Torhüter Jan Dalgic geschlagen: Herne trifft zum 1:1.
Torhüter Jan Dalgic geschlagen: Herne trifft zum 1:1. © Florian Petrow
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Endlich wieder ein Heimspiel für die Hannovers Indians in der Eishockey-Oberliga. Doch die Wiedersehensfreude wurde getrübt nach einem 2:3 nach Verlängerung gegen die Herne Miners. Die Scorpions waren am Abend in Torlaune: den Krefelder EV schossen die Melledorfer mit 13:1 aus der Arena.

Endlich mal wieder ein Heimspiel für die Hannover Indians in der Eishockey-Oberliga – es war für sie aufgrund zahlreicher Spielabsagen erst das zweite in diesem Kalenderjahr. Die Wiedersehensfreude wurde jedoch getrübt nach einem 2:3 (1:2, 1:0, 0:0) nach Verlängerung gegen die Herne Miners.

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In Überzahl brachte Igor Bacek (7.) die Gastgeber in Front. Doch die Miners wendeten zur ersten Drittelpause das Blatt. Dennis Swinnen (10., 17.) überwand Jan Dalgic im ECH-Tor gleich zweimal und sorgte für das 2:1 seines Teams.

Bilder der Eishockey-Oberligapartie zwischen den Hannover Indians und Herne Miners

Szene aus der Eischockey-Oberliga-Partie zwischen den Hannover Indians und Herne Miners. Zur Galerie
Szene aus der Eischockey-Oberliga-Partie zwischen den Hannover Indians und Herne Miners. ©

Entscheidung in der Verlängerung

Das Mitteldrittel verlief zerfahren. Die Indians kamen selten gefährlich vor das Tor von Hernes Keeper Björn Linda – bezwangen ihn aber trotzdem: Kyle Gibbons zog in die Mitte und schlenzte die Scheibe gegen Lindas Bewegungsrichtung ins kurze Eck (29.). Die Basis für diesen Treffer legte rund 20 Sekunden zuvor Maximilian Pohl, der Indians-Verteidiger klärte die Scheibe bei einer sich anbahnenden Miners-Großchance mit einem Hechtsprung aus der Gefahrenzone.

Im Schlussdrittel setzte sich die niveauarme und von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägte Partie fort – beziehungsweise: Sie plätscherte vor sich hin. Kein Wunder, dass es nach 60 Minuten keinen Sieger gab. In der Verlängerung besaß Herne dank Tomi Wilenius (63.) das bessere Ende für sich.

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Die Wiedersehensfreude für die 500 Zuschauer dürfte an diesem Wochenende einmalig bleiben. Eigentlich wäre Sonntag der vierte Versuch für das Heimspiel gegen die Icefighters Leipzig. Die Partie der Sachsen am Freitag gegen die Crocodiles Hamburg fiel aus, obwohl die Hamburger bereits angereist waren. Corona ist bei den Leipzigern offenbar weiterhin verbreitet.

Scorpions schießen Krefeld 13:1 ab

Die Hannover Scorpions bezwangen derweil den Krefelder EV 81 mit 13:1 (4:0, 4:0, 5:1). Die Basis dafür legten sie bereits im ersten Drittel. Michael Hammond (7.), Thomas Supis (8.), Thomas Reichel (17.) und Tyler Gron (20.) stellten nach 20 Minuten einen 4:0-Vorsprung her. Hammond (29.), Victor Knaub (31.), Julian Airich (32.) und Supis (34.) erhöhten auf 8:0. Außerdem waren Patrick Klöpper (41., 59.), Gron (45.) und Knaub (50., 54.) für die Scorpions, Maciej Rutkowski (46.) für den KEV erfolgreich

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