12. März 2021 / 22:22 Uhr

Heim-Viererpack perfekt! Indians bezwingen Icefighters Leipzig - auch Scorpions gewinnen

Heim-Viererpack perfekt! Indians bezwingen Icefighters Leipzig - auch Scorpions gewinnen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jakob Ceglarski (links, 91) und Torschütze Branislav Pohanka (rechts, 25) feiern das 2:0 der Indians gegen die Icefighters.
Jakob Ceglarski (links, 91) und Torschütze Branislav Pohanka (rechts, 25) feiern das 2:0 der Indians gegen die Icefighters. © Florian Petrow
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Zum vierten Mal gewannen die Hannover Indians binnen einer Woche - viermal im heimischen Stadion am Pferdeturm. Gegen die Icefighters Leipzig lag der Eishockey-Oberligist lange komfortabel vorn - und gewann am Ende 4:2. Die Scorpions triumphierten auswärts bei der EG Diez-Limburg mit 6:3.

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Sie haben den Pferdeturm-Grand-Slam perfekt gemacht: Die Hannover Indians bezwangen in der Eishockey-Oberliga die Icefighters Leipzig mit 4:2 (2:0, 2:0, 0:2). Der in Corona-Zeiten ungewöhnliche Spielplan wollte es so, dass der ECH vier Heimspiele binnen acht Tagen bestritt – er sicherte sich die Idealausbeute von zwölf Punkten.

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Igor Bacek (4.) brachte die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio mit 1:0 in Führung. Zu den Vorlagengebern zählte auch Benedikt Jiranek, der jedoch sein letztes Spiel für die Indians bestritt. Der 19-Jährige, seit Ende Januar ausgeliehen von der U20 des ERC Ingolstadt, kehrt zurück in seine Heimat und konzentriert sich auf seinen Schulabschluss. Branislav Pohanka (17.) erhöhte auf 2:0.

Bilder vom Eishockey-Oberligaspiel der Hannover Indians gegen die Icefighters Leipzig

Bilder vom Eishockey-Oberligaspiel der Hannover Indians gegen die Icefighters Leipzig Zur Galerie
Bilder vom Eishockey-Oberligaspiel der Hannover Indians gegen die Icefighters Leipzig ©

Leipziger extrem ersatzgeschwächt

Die Sachsen traten stark ersatzgeschwächt mit nur elf Feldspielern an – aus Gründen von Verletzungen und Krankheiten. Letzteres jedoch unabhängig von Covid-Infektionen. Zur ersten Pause blieb es beim 2:0, auch weil Leipzigs Torhüter Patrick Glatzel einen höheren Rückstand verhinderte.

Dennoch schien bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein – und das nicht nur wegen der jüngsten Offensivstärke der Indians, die 28 Tore in den vorherigen drei Partien erzielten hatten. Allerdings kamen die Icefighters in den ersten fünf Minuten des Mitteldrittels besser ins Spiel und übten Druck auf ECH-Keeper David Zaboltny aus, ohne diesen jedoch ernsthaft zu gefährden.

Powerplay abermals eine Waffe bei den Indians

Ebenfalls gut zuletzt bei den Indians: das Powerplay. Und dieses schlug gnadenlos zu, um den Leipzigern die aufkommende Energie für eine mögliche Aufholjagd zu nehmen. Als Florian Eichelkraut und Moritz Israel auf der Strafbank saßen, nutzten die Indians die doppelte und anschließend einfache Überzahl binnen 67 Sekunden zum 4:0. Parker Bowles (27.) und Brett Bulmer (28.) schlenzten die Scheiben jeweils mit viel Übersicht ins Netz.

Ihren Ehrentreffer durch Eichelkraut (43.), etwas glücklich weil abgefälscht, verdienten sich die personell angeschlagenen Gäste dann aber. Auf der Gegenseite verpassten Thore Weyrauch und Bowles, die jeweils frei auf Glatzel zuliefen, einen deutlicheren Sieg. Das bestrafte Sofiene Bräuner, der Zabolotny per Penalty überwand (57.). 

Tore: 1:0 (3:09) Bacek (Bulmer, Jiranek), 2:0 (16:20) Pohanka (Ceglarski, Bowles), 3:0 (26:19) Bowles (Bulmer, Weyrauch bei 5-3), 4:0 (27:26) Bulmer (Bowles, Bacek bei 5-4), 4:1 (42:01) Eichelkraut (Walther, Slanina), 4:2 (56:49) Bräuner

Mehr zu den Indians und den Scorpions

Sechs Torschützen beim 6:3-Sieg der Scorpions

Die Hannover Scorpions gewannen bei der EG Diez-Limburg mit 6:3 (2:0, 2:2, 2:1). Robert Peleikis (7.) und Fedor Kolupaylo (17.) trafen im ersten Drittel. Mike Glemser (26.) und Christoph Höhenleitner (28.) erhöhten zwischenzeitlich auf 4:0. Kyle Brothers (29.) und Alexander Seifert (31.) brachte die Gastgeber heran. Patrick Schmid (50.) und Tomi Wilenius (60.) trafen im Schlussdrittel für die Scorpions, Henry Wellhausen (51.) für die EG.