22. November 2020 / 20:48 Uhr

Indians-Offensive in Krefeld erneut in Torlaune - Scorpions gewinnen in Erfurt

Indians-Offensive in Krefeld erneut in Torlaune - Scorpions gewinnen in Erfurt

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waren wieder on fire: Die Indians-Offensivkräfte um den Doppeltorschützen Brett Bulmer (92).
Waren wieder "on fire": Die Indians-Offensivkräfte um den Doppeltorschützen Brett Bulmer (92). © Florian Petrow
Anzeige

Die Hannover Scorpions haben ihre erste Saisonniederlage schnell wiedergutgemacht und bei den Black Dragons Erfurt mit 4:3 gewonnen. Auch die Hannover Indians triumphierten auswärts. Beim Krefelder EV, mit dem das Heimrecht getauscht wurde, gelang dem Eishockey-Oberligisten ein 8:4-Erfolg.

Anzeige

Zwei Tage nach der ersten Saisonniederlage hat Eishockey-Oberligist Hannover Scorpions mit 4:3 (1:0, 1:2, 1:1) nach Verlängerung bei den Black Dragons Erfurt gewonnen. Mario Trabucco sorgte 33 Sekunden nach Beginn des zusätzlichen Spielabschnitts für das Siegtor. Trabucco gelang auch das 0:1. Außerdem trafen Fedor Kolupaylo und Robert Peleikis für die Scorpions. Die Tore für Erfurt erzielten Kyle Beach, Sebastian Hofmann und Felix Schümann.

Anzeige

Auch die Hannover Indians gingen am Sonntag als Sieger vom Eis. Sie gewannen mit 8:4 (3:0, 3:2, 2:2) beim Krefelder EV 81. Parker Bowles (3), Brett Bulmer (2) sowie Thore Weyrauch, Robby Hein und Branislav Pohanka trafen für den ECH. Für die Krefelder Erfolgserlebnisse sorgten Luca Hauf und Adrian Gygiel (2) und Adam Kiedewicz.

Mehr Sport in der Region Hannover

Durch den Auswärtserfolg rückten die Indians auf Platz zwei der Oberliga-Tabelle vor - und sind damit erster Verfolger des Lokalrivalen, der weiterhin an der Spitze stehen. Die Tilburg Trappers (ein Spiel weniger) können aber ebenso noch vorbeiziehen wie die Crocodiles Hamburg (zwei Spiele weniger) und der Herner EV (ein Spiel weniger).

Indians-Partie vorverlegt

Um das Spiel gegen Krefeld gab es viel Hin und Her. Zuerst wurde das Spiel abgesagt, weil das örtliche Gesundheitsamt den Krefeldern keine Busfahrt nach Hannover erlaubte – trotz negativer Testungen der Mannschaft. Kurzerhand wurde ein zum späteren Zeitpunkt angesetztes Spiel zwischen Krefeld und dem ECH auf den Sonntag vorgezogen.


Verwirrspiel um Ligarivale Diez-Limburg

Ähnliches Kuriosum in der Corona-Zeit rund um den Ligakontrahenten SG Diez-Limburg: Der Aufsteiger spielte am Sonntag in Leipzig, jedoch nicht am Freitag zu Hause gegen Hamburg. Rheinland-Pfalz, das Heimat-Bundesland der SG, wies nun auf eine schon drei Wochen gültige Verordnung nicht.

Demnach untersagte das Ministerium für Inneres und Sport dem Verein den Trainings- und Wettkampfbetrieb, weil es sich bei Drittliga-Eishockey um keine professionelle Spielklasse handele – und das alles während des laufenden Betriebs. Außerhalb von Rheinland-Pfalz darf Diez-Limburg aber trainieren und spielen. Wie allen anderen Oberligisten auch erhält die SG aus Bundesmitteln die Corona-Hilfen, außerdem hat auch der Deutsche Eishockey-Bund die Oberliga als Profisport definiert.