28. Dezember 2019 / 12:59 Uhr

Die Scorpions haben sich wieder gefangen: "Stark genug fürs Heimrecht in Play-offs"

Die Scorpions haben sich wieder gefangen: "Stark genug fürs Heimrecht in Play-offs"

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Enrico Salvarani könnte bei den Scorpions wieder zwischen die Pfosten rücken.
Enrico Salvarani könnte bei den Scorpions wieder zwischen die Pfosten rücken. © Florian Petrow
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Durchschnaufen nach Weihnachten? Nicht so für die hannoverschen Eishockey-Oberligisten. Indians und Scorpions sind bereits am Sonnabend wieder im Einsatz. Der ECH empfängt die Rostock Piranhas (19 Uhr, Pferdeturm), die Mellendorfer treten beim Tabellenletzten Krefelder EV an (17.15 Uhr).

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Die Indians haben in acht der vergangenen neun Spielen gepunktet, fünf davon konnten sie gewinnen. Der jüngste Sieg findet seinen Platz in der Kategorie „beste Saisonspiele“. Die Indians gewannen am zweiten Weihnachtstag mit 6:1 bei den Icefighters Leipzig. Nicht nur der starke Auftritt seiner Mannschaft machte ECH-Trainer Lenny Soccio Freude, sondern auch die Aussicht, dass ein direkter Play-off-Platz wieder in greifbarer Nähe ist.

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Den belegen die Leipziger auf Rang 6 – nur noch fünf Punkte vor den Indians, die eine Partie mehr austragen dürfen. Gegen Rostock muss Soccio aber auf Nick Bovenschen und Thomas Pape verzichten, die sich in Leipzig bei Faustkämpfen im Mitteldrittel jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelten und nun eine Partie die Zuschauerrolle einnehmen.

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Die Scorpions wiederum blieben in den letzten sechs Begegnungen siegreich. Eine solche Serie gelang ihnen bereits zum Saisonstart – es folgten neun Niederlagen aus den nächsten zehn Partien. Scorpions-Trainer Dieter Reiss ist sicher, dass es eine solche Pleitenserien nicht erneut geben wird.

Scorpions haben Tuchfühlung aufgenommen

„Wir sind jetzt stabiler, haben einen größeren Kader. Die Mannschaft ist stark genug, um das Heimrecht für die Play-offs zu bekommen“, sagt der Coach, dessen Team sich mittlerweile zurück auf den fünften Platz gearbeitet und damit Tuchfühlung aufgebaut hat zu den Saale Bulls Halle und den Crocodiles Hamburg auf den Rängen vier und drei.

Reiss musste gegen Erfurt auf die verletzten Robin Thomson, Dennis Schütt und Dennis Arnold verzichten. Zuletzt stellte der Coach immer Ansgar Preuss ins Tor, Stammkraft Enrico Salvarani blieb seit dem Derby-Sieg am Pferdeturm ohne Einsatz. „Vielleicht spielt Enrico gegen Krefeld, damit er nicht den Rhythmus verliert“, sagt Reiss.