05. Januar 2021 / 22:23 Uhr

Scorpions nicht zu stoppen: Oberligaprimus schlägt auch Verfolger Tilburg Trappers

Scorpions nicht zu stoppen: Oberligaprimus schlägt auch Verfolger Tilburg Trappers

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Haben aktuell immer wieder Anlass zum Feiern: Die Hannover Scorpions.
Haben aktuell immer wieder Anlass zum Feiern: Die Hannover Scorpions. © Debbie Jayne Kinsey
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So langsam kann einem der Lauf der Hannover Scorpions fast unheimlich werden. Am Dienstagabend bezwang der Tabellenführer der Eishockey-Oberliga auswärts die zweitplatzierten Tilburg Trappers - und dreht weit enteilt allein seine Runden an der Spitze.

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In der Eishockey-Oberliga haben die Hannover Scorpions das Spitzenspiel bei den Tilburg Trappers mit 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) gewonnen und führen die Tabelle nun mit 16 Punkten Vorsprung vor den Niederländern an.

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Die Scorpions traten gewissermaßen mit dem letzten Aufgebot an. Nur acht gelernte Stürmer standen zur Verfügung. Erneut half Pascal Grosse, etatmäßiger Verteidiger, im Angriff aus. Dies galt auch für Andy Reiss. Erfolgreich war aber zunächst die Abteilung Attacke der Trappers – und zwar im Powerplay, Kevin Bruijsten (8.) sorgte für das 1:0.

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Schmid überzeugt und bereitet den Ausgleich vor

Den Gästen gelang jedoch die prompte Antwort, Jan Pietsch (9.) egalisierte auf Vorarbeit des zuletzt starken Patrick Schmid. Mit 1:1 ging es ins Mitteldrittel, in dem die Mannschaft von Trainer Tobias Stolkowski durch einen echten Doppelschlag mit 3:1 in Führung ging: Zunächst brachte Julian Airich (30.) die Scorpions erstmals in Front, nur 22 Sekunden später erhöhte Dennis Arnold. Und fast hätte Mike Glemser die starke Scorpions-Phase mit dem 4:1 gekrönt, er scheiterte aber bei einem Konter frei vor Tilburgs Keeper Ian Meierdres (33.).

Im Schlussabschnitt stemmten sich die Scorpions gegen den zunehmenden Druck Tilburgs, in erneuter Unterzahl war es dann aber passiert: Giovanni Vogelaar (55.) verkürzte auf 2:3. Auf der letzten Rille kämpften und retteten sich die Wedemärker ins Ziel – und überstanden die finale Minute in doppelter Unterzahl, auch weil die Trappers Meierdres zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen hatten.

Tore: _1:0 (7:25) K. Bruijsten (Hermens bei 5-4), 1:1 (8:43) Pietsch (Schmid), 1:2 (29:47) Airich (Pietsch, Thomson), 1:3 (30:09) Arnold (Kabitzky), 2:3 (54:24) Vogelaar (Loginov bei 5-4) – Strafminuten: 32/ 18   _