21. Februar 2021 / 21:18 Uhr

Eishockey: Rostock Piranhas unterliegen im Nordderby

Eishockey: Rostock Piranhas unterliegen im Nordderby

Ben Brümmer
Ostsee-Zeitung
REC-Goalie Nils Velm (M.) musste beim Nordduell in Hamburg insgesamt viermal hinter sich greifen.
REC-Goalie Nils Velm (M.) musste beim Nordduell in Hamburg insgesamt viermal hinter sich greifen. © Susann Ackermann
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Eishockey-Oberliga: Nach der deutlichen 3:8-Niederlage am vergangenen Freitag haben die Raubfische auch gegen die Crocodiles Hamburg das Nachsehen.

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​Enttäuschung bei den Rostock Piranhas. In der Eishockey-Oberliga Nord unterlagen die Hanseaten gestern im Nordduell mit 2:4 (2:1, 0:1, 0:2) den Crocodiles Hamburg. „Diese Niederlage ist schade. Hamburg war aber dieses Mal auch besser eingestellt. Uns hat zum Ende hin die Kraft gefehlt“, resümiert REC-Vizepräsident Christian Trems. Am vergangenen Dienstag hatten die Piranhas bei den Elbestädtern noch mit 5:2 gewonnen.

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Die Vorfreude der Raubfische auf das erneute Derby war aber schon vorher getrübt. Denn am Freitag mussten die Rostocker eine 3:8-Heimpleite gegen die Tilburg Trappers verkraften. Innerhalb der ersten acht Minuten waren da die Rostocker mit drei Toren in Rückstand geraten.

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Coach Chris Stanley forderte nach der Niederlage mehr Einsatz seiner Akteure für die Partie in Hamburg: „Solch eine Schwächephase darf man sich in der Oberliga nicht erlauben, so etwas wird in jedem Spiel bestraft. Wir müssen in unserem System bleiben und als Einheit agieren“, forderte er.

Mit nur 15 Feldspielern reisten die Piranhas nach Hamburg. Die erhoffte Unterstützung durch Leihspielern von den Lausitzer Füchsen, dem Kooperationspartner des REC, blieb wie schon am Freitag aus.


Die Mecklenburger bewiesen dennoch Moral. Nach dem 0:1-Rückstand (6.) kämpften sie sich zurück und gingen mit jeweils einem Spieler in Überzahl durch Treffer von Filip Stopinski (8.) und Lukas Koziol (20.) mit 2:1 in Führung.

Im zweiten Durchgang folgte die Ernüchterung. Den Raubfischen schwanden die Kräfte und den Hamburgern gelang der Umschwung. Drei Treffer der Crocodiles (28., 50., 55.) stellten die Ostseestädter vor eine uneinholbare Hürde, die Partie war entschieden.

Das Ziel der Rostocker, über eine Zwischenrunde die Playoffs zu erreichen, hält Vizepräsident Trems weiter für möglich: „Die Saison ist noch lang. Ich habe volles Vertrauen in den Kader. Wir werden unsere Punkte noch holen.“

REC: Velm – Becker, Gerstung, Noack, Seckel, Koziol – Voronov, Bauhof, Stopinski, Müller, von Ungern Sternberg, Pauker, Koopmann, Brockelt, Dunbar, Schubert.