12. Oktober 2019 / 08:59 Uhr

Eislöwen verlieren Sachsenderby gegen Lausitzer Füchse

Eislöwen verlieren Sachsenderby gegen Lausitzer Füchse

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Heimniederlage der Dresdner Eislöwen gegen die Lausitzer Füchse.
So sehen Eislöwen-Anhänger nach einer Niederlage ihrer Mannschaft aus. © Steffen Manig
Anzeige

Die Dresdner Eislöwen unterliegen den Lausitzer Füchsen daheim mit 4:6. Auf eine Siegesfeier im Bus müssen die Gäste dennoch verzichten.

Anzeige
Anzeige

Dresden. Für die Dresdner Eislöwen wurde es nichts mit dem zweiten Derby-Sieg. Die Elbestädter unterlagen vor 4050 Zuschauern in eigener Arena den Lausitzer Füchsen mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3). Die mitgereisten Fans aus Weißwasser feierten ihre Lieblinge überschwänglich mit Jubelgesängen.

Die Cracks aus der Lausitz hatten diesmal – notgedrungen – eine ganz neue Variante der Anreise wählen müssen. Die Spieler bewältigten die reichlich 115 Kilometer mit ihren Autos. Wie es aus dem Fuchsbau hieß, sei der Bus zu spät gekommen. Es wurde gemunkelt, dass man vergessen habe, noch einmal die Busbestellung abzuchecken. Zumindest die Arbeitsmaterialien der Spieler wurden per Kleintransporter befördert.

DURCHKLICKEN: Das erste Sachsenderby zwischen Dresden und Weißwasser in der Saison 2019/2020

Die Dresdner Eislöwen müssen gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3) Toren eine nicht vorgesehene Heimniederlage einstecken. Zur Galerie
Die Dresdner Eislöwen müssen gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3) Toren eine nicht vorgesehene Heimniederlage einstecken. ©
Anzeige

Das Handicap war den Schützlingen von Corey Neilson jedoch nicht anzumerken. Schon in der 5. Minute nutzten sie eine Unaufmerksamkeit in der Dresdner Defensive. Mike Hammond passte zum völlig freien Jordan George und netzte aus Nahdistanz zum 1:0 (5.) für die Füchse ein. Florian Proske, der gegen seinen Heimatverein den Vorzug vor Marco Eisenhut erhalten hatte, musste erstmals hinter sich greifen.

Zauner und Schwamberger im Clinch

Aber den kurzen Schock verdauten die Hausherren und nur vier Minuten später sorgte Nick Huard nach schöner Vorarbeit von Jordan Knackstedt für den 1:1-Ausgleich. Aber die Füchse antworteten ganze 27 Sekunden später, Darcy Murphy markierte das 2:1 (9.) für die Lausitzer. Allerdings war unübersehbar, dass beide Teams immer wieder von den Fehlern des Gegners profitierten. Viele Pässe landeten an der falschen Adresse. Eine Minute vor der ersten Pause gerieten dann Eislöwen-Verteidiger Sebastian Zauner, der nach längerer Verletzung sein Comeback gab, und Füchse-Stürmer Daniel Schwamberger aneinander, unter den „Anfeuerungsrufen“ der Fans lieferten sich beide einen heftigen Faustkampf.

Weitere Meldungen vom Eishockey in Sachsen

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Gäste aus Weißwasser den besseren Start. Als der Dresdner Mario Lamoureux auf der Strafbank schmorte, erhöhte Mike Hammond den Vorsprung auf 3:1 (27.). Doch die Blau-Weißen kämpften unverdrossen weiter. Nur eine Minute später gelang Dale Mitchell der 2:3-Anschlusstreffer. Und der glänzend aufgelegte Nick Huard besorgte unter dem Jubel der blau-weißen Anhänger in der 31. Minute im Powerplay den 3:3-Ausgleich. Bis zur zweiten Pausensirene kontrollierten die Hausherren das Spiel – auch, weil sich die Füchse zu viele Strafen leisteten.

Hochspannung im Schlussdrittel

So war vor dem Schlussdrittel noch alles offen. Beide gaben von Beginn an Gas, wollten sich den entscheidenden Vorteil verschaffen. In der 50. Minute markierte Robert Farmer das 4:3 (50.) für die Gäste und brachte damit sein Team auf die Siegerstraße. Auf der anderen Seite konnten die Eislöwen einmal mehr ihre Chancen nicht nutzen. Als Timo Walther in die Kühlbox wanderte, machten die Füchse den Sack zu. Im Powerplay zog Mike Hammond einfach ab und der Puck zappelte zum 5:3 (56.) in den Maschen.

Eine Minute später jubelten die Füchse-Fans schon das nächste Mal, aber nach Videobeweis wurde der vermeintliche Treffer von Clarke Breitkreuz nicht gegeben. Dagegen sorgte Dale Mitchell kurz darauf für den 4:5-Anschlusstreffer (57.). Als die Dresdner aber alles auf eine Karte setzten und Proske zugunsten eines weiteren Feldspielers herausnahmen, traf Ondrej Pozivil zum 6:4 (59.) ins leere Dresdner Gehäuse. Zwar entfiel für die Füchse die Siegesfeier im Bus, doch das werden die Lausitzer verschmerzt haben.

Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN