14. November 2020 / 10:08 Uhr

Eispiraten Crimmitschau gewinnen nach Overtime gegen Dresdner Eislöwen

Eispiraten Crimmitschau gewinnen nach Overtime gegen Dresdner Eislöwen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
30.10.2020, Dresden, Dresdner Eisloewen vs. Eispiraten Crimmitschau

Jordan Knackstedt (9, Dresdner Eisloewen), Dominic Walsh (8, Eispiraten Crimmitschau)
Die Westsachsen können ihre positive Heimbilanz gegen die Dresdner fortführen. © Thomas Heide
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Die Eispiraten Crimmitschau siegten im Sachsen-Derby gegen die Dresdner Eislöwen knapp mit 2:1. Es war eine enge Partie, die bis in die Overtime ging und erst zwei Sekunden vor Schluss entschieden wurde.

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Crimmitschau. Was für ein Herzschlagfinale im leeren Sahnpark! Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimderby gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:1 nach Overtime gewonnen und nehmen somit zwei Punkte aus dieser brisanten Partie mit. Nach einer klaren Leistungssteigerung schafften es die Mannen von Cheftrainer Mario Richer also, eine äußerst positive Heimbilanz gegen die Eislöwen weiter auszubauen.

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Eispiraten mit Leistungssteigerung im zweiten Drittel

Das erste Drittel zwischen den Eispiraten und den Eislöwen gestaltete sich recht ausgeglichen, jedoch auch zerfahren. So gab es zwar viele Zweikämpfe, jedoch nicht ganz so viele hochkarätige Chancen vor leeren Rängen. Hätten Dominic Walsh, Scott Timmins und Ex-Dresdner Petr Pohl ihre guten Möglichkeiten allerdings genutzt, hätte die Welt zur ersten Pause etwas besser aussehen können, stattdessen freuten sich die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt. Die Crimmitschauer brachten den Puck in der achten Spielminute nicht aus der Gefahrenzone - Dennis Swinnen lautete der Nutznießer, der Bitzer zum schließlich 0:1-Pausenstand bezwingen konnte.

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Im Mitteldrittel zeigten sich die Eispiraten deutlich verbessert. Das Team von Mario Richer schaffte es, spielerisch noch eine Schippe draufzulegen, sich mehr und mehr im gegnerischen Drittel festzusetzen und auch die ein oder andere gute Möglichkeit herauszuspielen. Jedoch fehlte einerseits das kleine Quäntchen Glück, auf der anderen Seite stand da im Dresdner Kasten ein gut aufgelegter Helenius. Doch auch Bitzer konnte sich das ein oder andere Mal auszeichnen. Ohne weiteren Treffer ging es also in das dritte Drittel.

Im vermeintlich letzten Durchgang dieses Sachsenderbys konnten sich die Eispiraten dann endlich für ihre Offensivbemühungen belohnen. Die Westsachsen drückten und Timo Gams war es schließlich, der in einer unübersichtlichen Situation am schnellsten schaltete und den Puck zum 1:1 über die Linie stochern konnte (47.).

Timmins markiert den Sieg-Treffer

In den letzten Augenblicken des dritten Drittels hatten die Gäste dann noch einmal leichtes Oberwasser, nachdem Ole Olleff aufgrund einer 10-Minuten-Strafe das Eis verlassen musste. In dieser Zeit war es Torhüter Michael Bitzer, der immer wieder über sich hinauswuchs und die Dresdner Offensive verzweifeln ließ.

Es brach dann schließlich die Overtime an und es ging hin und her, bis die Eispiraten schließlich auf ein Herzschlagfinale pochten, Helenius binnen der letzten Sekunden keine Luft zum Atmen ließen und diesen letztlich auch bezwingen konnten. Scott Timmins bekam die Hartgummischeibe halbrechts aufgelegt und zimmerte diese humorlos in die Maschen zum viel umjubelten 2:1! (65.).

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All dies geschah lediglich 2 Sekunden vor dem Ende – die Referees prüften diese Situation noch einmal, gaben den Treffer dann aber zur Freude des Eispiraten-Teams, welches aufgrund einer Leistungssteigerung verdient zwei Punkte zu Hause behielt und die positive Bilanz gegen ihren Rivalen weiter ausbauen konnten. So warten die Eislöwen weiter seit 2015 auf einen Sieg im Sahnpark.