08. September 2019 / 14:49 Uhr

Eklat bei Pokalsieg des SVA: Ludwigsfelde distanziert sich von Gewalt

Eklat bei Pokalsieg des SVA: Ludwigsfelde distanziert sich von Gewalt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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AOK-Landespokal: Polizeieinsatz überschattet Spiel des Oberligisten beim Brandenburgliga-Vertreter.

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SV Altlüdersdorf – Ludwigsfelder FC 4:2 nach Elfmeterschießen (0:0, 1:1). Tore: 0:1 Bache (87.), 1:1 Bejuk (88.). Elfmeterschießen: 1:2 Gerlach, 2:2 Krystek, 3:2 Heilmann, 4:2 Sidorowicz. Zuschauer: 110.

Kurzzeitig geriet der Fußball am vergangenen Samstag im Zweitrundenmatch des brandenburgischen Landespokals zwischen Brandenburgligist SV Altlüdersdorf und dem Oberligisten Ludwigsfelder FC in den Hintergrund. Denn mitten im Elfmeterschießen, nach den 120 Spielminuten stand es 1:1-Remis, sorgten „Fans“ des Ludwigsfelder FC für einen Eklat, einen Polizeieinsatz und eine fünfminütige Spielunterbrechung nach dem vierten Schützen.

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„Wahllos griffen sie plötzlich Ordner an. Sie machten damit ihrem Namen ,Harter Kern’ und ihren T-Shirts ,LFC-Banditen’ alle Ehren, nahmen ihre Titel deutlich zu wörtlich. Einer unserer Ordner hat dabei einen Schlag ins Gesicht bekommen“, berichtete SVA-Manager Dirk Wieland. „Erst dank des besonnenen Eingreifens der SVA-Ordnungsgruppe um Leiter Michael Götz und einer taktisch klugen Entscheidung von Schiedsrichter Andy Stolz, der das Tor beim Elfmeterschießen nach dem vierten Spieler wechselte, konnte die Partie zu Ende geführt werden.“

Mit 4:2 gewannen die Gastgeber und zogen in die dritte Pokalrunde ein. „Das waren einfach Fußballidioten, die auf dem Sportplatz nichts zu suchen haben. Es war kein schönes Erlebnis, wir freuen uns aber über den Pokalsieg“, sagte SVA-Trainer Steffen Borkowski. Warum die „angeheiterten“ Fans, wie sie Dirk Wieland beschrieb, für diesen Eklat sorgten, ist noch ungeklärt. Daher hat auch mittlerweile die Polizeiinspektion Oberhavel die Ermittlungen aufgenommen, die in ihrer Pressemitteilung von „vier leicht verletzten Personen“ schrieb. „Durch die Polizei wurden entsprechende Strafanzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen.“

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Der Club aus der Autobauerstadt gab wenig später eine Erklärung ab: „Der Ludwigsfelder FC bedauert die Vorkommnisse am Rande des Pokalspiels in Altlüdersdorf außerordentlich“, heißt es auf der Facebookseite des Vereins. „Gewalt jeglicher Art hat in einem Fußballstadion nichts zu suchen und wird vom Ludwigsfelder FC nicht toleriert und hart bestraft.“ LFC-Präsident Marcel Penquitt: „Der Ludwigsfelder FC steht für ein friedliches und sportlich faires Miteinander trotz aller sportlicher Rivalität. Wer Gewalt gegen andere Zuschauer oder Dritte ausübt, hat keinen Platz in der Fußballfamilie. Wir werden die Vorkommnisse aufklären, den Schiedsrichtersonderbericht auswerten und Konsequenzen ziehen.“

Auch LFC-Coach Volker Löbenberg stellte klar: „Der Trainerstab und die Spieler distanzieren sich ganz klar von Gewalt. Das hat auf dem Sportplatz nichts zu suchen. Es schadet unserer Mannschaft, der Stadt und dem Fußball insgesamt. Wir freuen uns über Unterstützung, aber wollen niemals, dass es in körperliche Auseinandersetzungen ausartet.“

SV Altlüdersdorf: Krysiak – Schade (32. Sidorowicz), Stoeter 68. Heilmann), Marten, Gras – Macuk – Kuipou, A. Riehl - Al-Areed (46. Krystek), Schonig – Bejuk.

Ludwigsfelder FC: Ruge - Gerlach, Nüsse, Pollow, Salpeter (71. Weber), Marx, Bache, Martynets, Aaron Eichhorn, Lemke, Manzambi Bambi, Ladewig (71. Kowalski).

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