10. September 2020 / 16:47 Uhr

„Eklig sein“: Carl Zeiss Jena will Bremen vor 1600 Fans großen Pokal-Kampf liefern

„Eklig sein“: Carl Zeiss Jena will Bremen vor 1600 Fans großen Pokal-Kampf liefern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Carl Zeiss Jena will Werder Bremen im DFB-Pokal ein Bein stellen: Unter dem Flutlicht des Ernst-Abbe-Sportfeldes und vor den Augen von 1600 Zuschauern vor Ort.
Der FC Carl Zeiss Jena will Werder Bremen im DFB-Pokal ein Bein stellen: Unter dem Flutlicht des Ernst-Abbe-Sportfeldes und vor den Augen von 1600 Zuschauern vor Ort. © Karina Hessland-Wissel/Getty Images
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Jena ist klarer Außenseiter, träumt aber von einer Überraschung gegen Werder Bremen. Vor allem die Fans sollen das Team tragen.

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Jena. Respekt ja, Angst nein: Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena träumt vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen Werder Bremen von einer Überraschung. „Jeder hofft, dass die Sensation irgendwie zustande kommt. In einem Spiel ist immer vieles möglich. Sollte sich die kleine Chance ergeben, wollen wir sie nutzen“, sagte Kapitän René Eckardt am Donnerstag.

Die Thüringer gehen allerdings als klarer Außenseiter in die Partie am Samstag (20.45 Uhr/Sky). Zumal der Saisonstart in der Regionalliga Nordost nicht optimal verlief. Nach fünf Spieltagen rangiert der FC Carl Zeiss mit sechs Punkten im Mittelfeld. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga kam es zu einem Umbruch im Kader. „Die kurze Vorbereitung, Corona, verschiedene Leistungsstände bei den Spielern. Das muss alles aufgearbeitet werden“, sagte Trainer Dirk Kunert.

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Dazu plagen Jena speziell in der Offensive einige Personalsorgen. Laut Kunert stehen hinter den Einsätzen der angeschlagenen Vasilios Dedidis, Pasqual Verkamp und Theodor Bergmann noch Fragezeichen. „Wir sind gerade nicht zu beneiden. Trotzdem wollen wir für eine Überraschung sorgen, wobei wir wissen, dass es sehr schwierig wird“, erklärte der Coach.

1600 Fans zugelassen

Der 52-Jährige fordert von seinen Schützlingen gegen den Bundesligisten dennoch einen leidenschaftlichen Kampf. „Wir wollen im Spiel gegen den Ball eklig sein und den Bremern zeigen, dass es hier nicht einfach mal locker flockig geht. Dann brauchen wir eine Lösung in der Offensive, da haben wir die eine oder andere Möglichkeit, wo wir vielleicht etwas machen können“, erklärte Kunert.

Für die Partie am Samstag sind nach behördlicher Genehmigung 1600 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld zugelassen. „Die Leute, die kommen, werden uns bestmöglich unterstützen. Aber das Entscheidende ist auf dem Platz. Da müssen wir uns als Mannschaft noch mehr pushen als sonst“, betonte Eckardt. dpa