25. April 2019 / 08:47 Uhr

Elberadweg fest in den Händen der Läufer

Elberadweg fest in den Händen der Läufer

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Am Sonntag ist der Elberadweg zwischen Königstein und Dresden wieder fest in Läuferhand. 
Am Sonntag ist der Elberadweg zwischen Königstein und Dresden wieder fest in Läuferhand.  © Archiv
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Der 22. Oberelbe-Marathon führt am Sonntag wieder von Königstein ins Heinz-Steyer-Stadion

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Dresden. Der Elberadweg zwischen Königstein und Dresden ist am kommenden Sonntag wieder fest in Läuferhand. Denn bereits zum 22. Mal steigt der beliebte Oberelbe-Marathon. Organisationschef Uwe Sonntag, der bis zum Start noch alle Hände voll zu tun hat, zeigte sich gestern mit den Meldezahlen sehr zufrieden: „Obwohl diesmal andere Läufe parallel stattfinden, liegen die Anmeldungen mit über 5250 wieder im Bereich des Vorjahres. Das freut uns natürlich, zumal erfahrungsgemäß noch bis zu 500 Nachmeldungen zu rechnen ist.“

Das Online-Meldeportal schließt übrigens erst an diesem Donnerstagabend (www.oberelbe-marathon.de), nachmelden kann man dazu noch am Freitag (15 bis 19 Uhr) und Sonnabend (10 bis 18 Uhr) bei der Marathonmesse im WTC Dresden.

Bereits vor einigen Wochen kündigte der Thüringer Marcel Bräutigam sein ehrgeiziges Ziel an: „Ich möchte den Streckenrekord knacken“, sagte der 31-jährige deutsche Meister über 50 km. Die bisherige Bestmarke stammt aus dem Jahr 2015 – damals erreichte der Berliner Niels Bubel nach 2:23:38 Stunden das Ziel im Heinz-Steyer-Stadion. Bräutigam hofft am Sonntag, dass ihn der Schotte Nikki Johnstone, der eine Bestzeit von 2:21 Stunden zu Buche stehen hat, bei seinem Vorhaben unterstützt und sie sich beim Laufen gegenseitig pushen können.

Inzwischen hat sich mit dem Polen Pawel Kosek ein weiterer Konkurrent angemeldet, der mit einer Bestzeit von 2:23 Stunden ebenfalls nicht zu unterschätzen ist. Bei den Frauen gehört Johnstones griechische Ehefrau Dioni Gorla zu den Favoritinnen. Sie ist Nationalmannschaftsmitglied ihres Landes. Allerdings hat sich erst kürzlich noch die Äthipierin Sintayehu Kibebo in die Teilnehmerliste eingetragen. Die 31-Jährige gewann unter anderem 2018 den Bonn-Marathon. Den Siegern des Marathons winken übrigens je 500 Euro Preisgeld, bei einem neuen Streckenrekord gäbe es nochmal 300 Euro zusätzlich. Zudem gibt es wieder für die erste Frau und den ersten Mann eine Zwischenprämie von 300 Euro in Pirna.

Wem die klassischen 42,195 km zu viel sind, der kann sich natürlich auch für einen Halbmarathon, den 10-km-Lauf oder den 2,7-km-Minimarathon entscheiden. Für musikalische Unterstützung sorgen an der Strecke wie gewohnt zahlreiche Samba-Bands.

Die Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) funktioniert seit Jahren und so gilt auch diesmal am Wettkampf- und Folgetag die Startnummer als Fahrausweis. Zudem bringen zusätzliche Züge bzw. S-Bahnen die Läuferinnen und Läufer zu den jeweiligen Startpunkten. Anlaufpunkt für die Teilnehmer nach dem Ziel im Steyer-Stadion ist ab diesem Jahr die Ballsport Arena, wo sowohl die Gepäckausgabe erfolgt und sich auch Duschmöglichkeiten und Massageangebote finden.

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