08. Dezember 2019 / 16:34 Uhr

Elf Sekunden fehlen der HSG Schaumburg Nord gegen die HSG Heidmark

Elf Sekunden fehlen der HSG Schaumburg Nord gegen die HSG Heidmark

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Verena Strothmann erzielt neun Treffer. © Daniel Kultau
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Die Oberliga-Frauen der HSG Schaumburg Nord haben den zweiten Heimsieg der Saison knapp verpasst.

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Als Kathrin Witte vom Handball-Oberligisten HSG Heidmark am Samstag zum letzten an die Siebenmeterlinie getreten ist, stand es 28:27 (14:11) für die HSG Schaumburg Nord. Elf Sekunden waren noch zu spielen. Witte behielt die Nerven und versenkte ihren sechsten Siebenmeter zum 28:28-Endstand. Es war für die Gäste schmeichelhaft. Über die gesamte Spielzeit lagen sie kein einziges Mal in Führung.

„So ist Handball“, staunte auch HSG-Trainer Nenad Pancic nach der Partie. Sein Team begann schließlich richtig gut, ging durch Tatjana Diers sogar mit 6:2 in Führung (8.). „Das war nach dem Unentschieden in der vergangenen Woche eine tolle Reaktion. Die Mädels haben gut gekämpft“, lobte der Coach seine Mannschaft.

Die Bilder zum 28:28.

HSG Schaumburg Nord - HSG Heidmark Zur Galerie
HSG Schaumburg Nord - HSG Heidmark © Daniel Kultau

In der Offensive zeigten die Schaumburgerinnen viel Bewegung und rissen so immer wieder Lücken, die vor allem Verena Strothmann aus dem Rückraum immer wieder gut aunutzte. Sechs ihrer neun Treffer erzielte die Nummer vier so vor der Pause. Dass Thea Reinkens bereits im ersten Durchgang verletzt raus musste, sie hatte sich stark an der Lippe verletzt, war der einzige Schock, den die Gastgeberinnen in den ersten 30 Minuten zu verkraften hatten. „Ihr geht es soweit aber gut“, gab Pancic Entwarnung.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste dann wieder ran, schienen Strothmann und Co. etwas ernster zu nehmen. Doch selbst trotz des 22:22 (51.) blieben die Schaumburgerinnen konzentriert und zogen sogar wieder auf 26:23 davon (55.). Zwei Tore von Insa Pinkenburg ließen den zweiten Heimsieg der Saison dann greifbar erscheinen, wenn da nicht Witte gewesen wäre. „Der Punkt ist in Ordnung, mit dem einen oder anderen Pfiff mehr für uns, wäre hier aber noch mehr drin gewesen“, bilanzierte Pancic.

HSG: Strothmann 9, Diers 5, Pinkenburg 3, Renn 3, Schindler 3, Reinkens 2, Göing 1, Occhipinti 1, Jahn 1.