18. August 2019 / 09:51 Uhr

Elfmeter für Köln? Wolfsburgs Kapitän Guilavogui zeigt Einsicht

Elfmeter für Köln? Wolfsburgs Kapitän Guilavogui zeigt Einsicht

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Josuha Guilavogui pfeift, Schiedsrichter Jablonski in der 32. Minute allerdings nicht.
Josuha Guilavogui pfeift, Schiedsrichter Jablonski in der 32. Minute allerdings nicht. © dpa
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In der 32. Minute hätten sich die Anhänger des VfL Wolfsburg nicht über einen Elfmeter-Pfiff beschweren dürfen. Kapitän Josuha Guilavogui sagte nach der Partie: „Das hätte durchaus ein Elfmeter sein können.“

Der VfL Wolfsburg kann sich über den Auftaktsieg in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln freuen. Doch in Hälfte eins hätte sich der Spielverlauf durchaus ändern können. Minute 32: Kölns Offensivspieler Dominick Drexler drang mit Tempo in den Strafraum hinein, Wolfsburgs Kapitän Josuha Guilavogui traf im Zweikampf nicht den Ball, sondern nur seinen Gegenspieler.

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Die Pfeife von Schiedsrichter Sven Jablonski blieb stumm. Auch nach Rücksprache mit Deniz Aytekin, der als Videoschiedsrichter im Einsatz war, veränderte sich an der Entscheidung nichts. Kölns Trainer Achim Beierlorzer hatte eine klare Beurteilung der Szene, er sagte: „Wir hätten einen klaren Elfmeter bekommen müssen.

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Koen Casteels (Note: 3): Der Belgier wurde kaum gefordert. In der 24. Minute ließ er sich von Köln-Stürmer Anthony Modeste kurz aus der Ruhe bringen, danach war er aber immer bereit, als es ernst wurde. ©

Guilavogui hat Glück, Drexler ärgert sich

Auch Guilavogui selbst gab nach der Partie zu, dass er sich nicht hätte beschweren können. „Das hätte durchaus ein Elfmeter sein können“, sagte er. „Ich war froh, dass nicht gepfiffen wurde, und habe nur gehofft, dass Koen (Casteels, Anm. d. Red.) schnell weiterspielt.“

So war es letztlich dann auch – ganz zum Unverständnis des gefoulten Drexler, der nach der Situation bei Jablonski nachgefragt hatte, warum der Pfiff ausgeblieben war. Drexler: „Er meinte, ich heb zu früh ab. Wenn ich nicht abhebe, rammt er mich halt komplett um. Ich finde, dass das schon reicht. Er kommt zu spät, ich spitzel den Ball vorbei.“

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In dieser Szene hatte der VfL in der Tat Glück, Glasner und Co. hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn es Elfmeter für Köln gegeben hätte. Es war allerdings einer von wenigen Momenten, in denen die Wolfsburger die Partie kurzzeitig nicht kontrollierten.

Auch für Guilavogui blieb es die einzige Szene, in der er nicht souverän wirkte. In seinem ersten Liga-Spiel in der Dreierkette zeigte er eine starke Leistung. Sein direkter Gegenspieler und Kumpel Anthony Modeste hatte in den Luftduellen meist keine Chance.

Ganz zufrieden war der Franzose aber nicht. „Ich persönlich denke, dass ich noch besser verteidigen kann“, sagte er. „Es war aber insgesamt ein guter Schritt nach vorn. Vor allem die neuen Spieler haben es richtig gut gemacht.“

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