25. Oktober 2019 / 22:10 Uhr

Kein Elfmeter für Köln nach Handspiel: Schiedsrichter erzürnt Fans - so reagiert das Netz

Kein Elfmeter für Köln nach Handspiel: Schiedsrichter erzürnt Fans - so reagiert das Netz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
25.10.2019, xhbx, Fussball 1.Bundesliga, FSV Mainz 05 - 1.FC Koeln emspor, v.l. Frank WIllenborg DFB Schiedsrichter, Videobeweis DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Mainz *** 25 10 2019, xhbx, Football 1 Bundesliga, FSV Mainz 05 1 FC Koeln emspor, v l Frank WIllenborg DFB Referee , Video proof DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Mainz
Guckt sich die Szene an: Frank Willenborg. © imago images/Jan Huebner
Anzeige

Der Videobeweis hat beim Freitagabendspiel zwischen dem FSV Mainz 05 und dem 1. FC Köln für mächtig Wirbel gesorgt. In der ersten Halbzeit wurde ein Tor aberkannt, in der zweiten Halbzeit wurde Köln ein Elfmeter verwehrt.

Anzeige

Der Videobeweis war nicht auf der Seite des 1. FC Köln bei der 1:3-Niederlage gegen Mainz. Im Abstiegsduell gegen den FSV Mainz 05 gab es gleich dreimal den Einsatz des Videobeweises - zweimal entschied er richtig - einmal allerdings lag der Kölner Keller beziehungsweise Schiedsrichter Frank Willenborg aber daneben.

Mehr vom SPORTBUZZER

In der 63. Minute flankte Kölns Schindler von der rechten Seite in den Strafraum, wo der Mainzer Verteidiger Moussa Niakhaté den Ball mit dem linken Arm spielte. Dennoch gab es keinen Elfmeter. Der Videobeweis schaltete sich allerdings ein und empfahl Willenborg, sich die Szene noch einmal anzusehen. Doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Eine äußerst umstrittene Entscheidung, die im Netz für mächtig Wirbel sorgte. Schließlich vergrößerte Moussa Niakhaté die Körperfläche bei der Flanke Schindlers deutlich. In der Vergangenheit gab es für solche Situationen regelmäßig Strafstöße.

Die Kölner waren entsprechend bedient nach dem Schlusspfiff. "Das ist 100 Prozent Hand. Ich weiß nicht, wo das kein Handspiel ist. Dass er sich das sogar noch mal anguckt, und dann keinen Elfmeter gibt, verstehe ich nicht", sagte Schindler. "Das macht sauer. Wenn wir da einen Elfmeter für uns bekommen, geht das Spiel anders aus." Und auch Köln-Trainer Achim Beierlorzer pflichtete bei: "Das gibt es keine zwei Meinungen, er blockiert ganz klar eine Hereingabe. Er hat es sich sogar noch mal angeguckt. Es gibt menschliche Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann."

Kainz-Tor für Köln nicht gegeben

Doch es war nicht die einzige Entscheidung, die für Wirbel sorgte. Bereits nach vier Minuten musste der Videobeweis angreifen, als Florian Kainz die vermeintliche Führung für den 1. FC Köln erzielte. Köln zeigte einen starken Konter, den Simon Terodde zunächst abschloss. Doch der Mainzer Keeper Robin Zentner konnte abwehren, Kainz schoss danach ein. Allerdings: Beim Schuss von Terodde standen gleich zwei Kölner Spieler - Kingsley Schindler und Louis Schaub - im Abseits. Schaub wurde dann aktiv, als er einen Mainzer Verteidiger behinderte. Deshalb nahm der Schiedsrichter den Treffer zurück.

Auch beim Ausgleich für Mainz nach der Gäste-Führung durch Terodde schaltete sich der Videobeweis kurz ein. Doch beim Tor des Mainzers Boetius ging alles mit erlaubten Dingen zu. Anders als beim Elfmeter in der 2. Halbzeit.

So reagiert das Netz auf die Elfmeter-Situation