02. März 2019 / 19:05 Uhr

Elfmeter und gelbe Karte gegen RB Leipzigs Ibrahima Konaté sorgen für Verwirrung

Elfmeter und gelbe Karte gegen RB Leipzigs Ibrahima Konaté sorgen für Verwirrung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter Daniel Schlager zeigt Ibrahima Konaté die Gelbe Karte,die er aber nach Elfmeterentscheidung wieder zurücknimmt.
Schiedsrichter Daniel Schlager zeigt Ibrahima Konaté die Gelbe Karte,die er aber nach Elfmeterentscheidung wieder zurücknimmt. © imago images / Sven Simon
Anzeige

Schiedsrichter Daniel Schlager hat bei RB Leipzigs 1:0(1:0)-Auswärtssieg in Nürnberg eine gelbe Karte gegen Ibrahima Konaté zurückgezogen und einen strittigen Elfmeter gepfiffen. Die Aktionen sorgten noch während der Partie für Verwirrung.

Anzeige
Anzeige

Nürnberg. Schiedsrichter Daniel Schlager hat beim Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Nürnberg für Verwirrung gesorgt. Beim Stand von 0:0 entschied der 29-Jährige in der neunten Minute nach einem Zweikampf zwischen Ibrahima Konaté und Tim Leibold an der Nürnberger Strafraumkante zunächst auf Freistoß. Dem Franzosen im Dress der Roten Bullen zeigte er zudem die gelbe Karte.

JETZT Durchklicken! Die Bilder zum Rückrundenspiel in Nürnberg.

1. FC Nürnberg - RB Leipzig (0:1) Zur Galerie
1. FC Nürnberg - RB Leipzig (0:1) ©
Anzeige

Erst auf Einwirken des Videoschiedsrichters in Köln korrigierte Schlager seine Entscheidung und zeigte auf den Punkt – für RB-Trainer Ralf Rangnick völlig unverständlich: "Ich kann jedem nur empfehlen, sich das Foto im Internet anzusehen, dann wird klar, dass das alles aber kein Elfmeter war. Wenn überhaupt, war das ein Foul gegen Konaté."

Rangnick kritisiert Videobeweis

Rangnick, der nach eigenen Aussagen großer Befürworter des Videobeweises ist, äußerte scharfe Kritik an der Umsetzung: "Wenn der Videoassistent dem Schiedsrichter aufs Ohr ruft, dass die Situation innerhalb des Strafraums war, aber nicht sagt, dass er sich die Szene noch mal anschauen soll. Dann wird es zum Problem.“ Allzu lang wollte sich Rangnick nach dem Spiel nicht mehr mit der Entscheidung aufhalten: "Ich kann da jetzt leicht drüber hinwegsehen, aber ich möchte nicht wissen, wie ich mich fühlen würde, wenn er drin gewesen wäre."

Mehr zu RB Leipzig

Die Situation löste im weiteren Verlauf der Partie jedoch noch einmal Verwirrung aus. Vom Nürnberger Stadionsprecher kam während der zweiten Halbzeit die Durchsage, dass die Verwarnung gegen Konaté in der Pause zurückgezogen worden sei – eine missverständliche Formulierung, die bei den Club-Anhängern für Ärger sorgte und erst nach dem Spiel aufgeklärt werden konnte.

Orban klärt auf

Leipzigs Kapitän Willi Orban bestätigte, dass Schlager bereits kurz nach dem Elfmeter-Pfiff die gelbe Karte gestrichen hatte: "Er hat Hanno Behrens und mich kurz zu sich gerufen und kommuniziert, dass die gelbe Karte zurückgezogen wird. Konaté stand auch noch daneben und hat das mitbekommen."

Auch Nürnbergs Pressesprecher Daniell Westgate bekräftigte nach Abpfiff diese Version und hatte zudem die passende Begründung parat: "Es sollte keine Doppelbestrafung geben. Kapitäne und Trainer wurden direkt nach der Entscheidung vom Schiedsrichter informiert."

ANZEIGE: 50% aufs Set für deine Mannschaftsfahrt! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt