18. April 2017 / 15:14 Uhr

Elfmeterkiller Pieper: Poggenhagens Torwart hält gegen Türkay Spor zwei Strafstöße

Elfmeterkiller Pieper: Poggenhagens Torwart hält gegen Türkay Spor zwei Strafstöße

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Symbolbild
Symbolbild © Imago
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Der überragende Edward-Philipp Pieper zwischen den Pfosten, eine gute Moral und ein Quäntchen Glück haben dem TSV Poggenhagen einen Punkt gegen Ligaprimus Türkay Spor Garbsen beschert.

Zwei gehaltene Elfmeter, sechs Tore und jede Menge Spannung – es war mächtig was los. Frösche-Coach Andreas Kögler musste kurzfristig auf Bastian Berndt und Tobias Lübbert verzichten, „damit fiel mir die komplette Innenverteidigung aus“, nichtsdestotrotz brachte Mirco Rode die Platzherren in Front (14.).

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Pieper ist vom Punkt nicht zu bezwingen

Danach übernahm Türkay Spor mit Volldampf die Regie: Halil Aydemir glich aus (16.). Den Strafstoß von Kapitän Coskun Kara parierte der junge TSV-Keeper „Eddy“ Pieper grandios (20.). Enes-Bayram Demirsoy netzte zum 2:1 für die Gäste ein (23.). Der Spitzenreiter stürmte und drängte. Pieper holte Oktay Bozkurt von den Beinen, der Referee zeigte wieder auf den Punkt, diesmal trat der Gefoulte selber an und scheiterte am 19-jährigen Eddy „Elfmeterkiller“ (34.).

Der TSV dreht das Spiel

„Da hatten wir mit Sicherheit Glück, Türkay Spor war in der ersten Hälfte klar besser“, räumte Kögler ein, dessen Truppe indes nach dem Seitenwechsel eine top Moral zeigte und das Spiel umkrempelte: Bastian Schreiber (65.) und Gerhard Lenz (72.) trafen. Plötzlich führten die Frösche. Während sich beim Primus ein Kräfteverschleiß bemerkbar machte.

Kulilay Ayhan sicherte den Gästen mit dem 3:3 (81.) zumindest einen Zähler. „Zwei Elfmeter verschossen, die Partie hätte zur Halbzeit entschieden sein müssen“, haderte Türkay-Trainer Ahmet Mezarci und trauerte „zwei verschenkten Punkten“ nach.

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Seine Mannschaft habe hervorragend gespielt, sei viel gelaufen, „eigentlich hat alles wunderbar geklappt“ – bis auf die Elfer. Ein glücklicher, wenngleich nicht unverdienter Punktgewinn befand Kögler, der Rode und Keeper Pieper einen glänzenden Einstand attestierte.

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