01. November 2019 / 21:47 Uhr

DFB-Video: Top-Schiedsrichter solidarisieren sich mit Amateur-Referees - "Wir stehen zusammen"

DFB-Video: Top-Schiedsrichter solidarisieren sich mit Amateur-Referees - "Wir stehen zusammen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Schiedsrichter haben sich mit Amateur-Referees solidarisiert.
DFB-Schiedsrichter haben sich mit Amateur-Referees solidarisiert. © Screenshot DFB
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Der DFB reagiert auf die Gewalt gegen Schiedsrichter im Amateurfußball - und solidarisiert sich mit ihnen. In einem Video auf der Homepage des DFB kommen zahlreiche Elite-Referees zu Wort.

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Dieser Artikel ist Teil der Amateurfußball-Initiative #GABFAF. Weitere Informationen dazu auf gabfaf.de.

Nach dem tätlichen Angriff auf einen Schiedsrichter im Amateurfußball haben sich die Spitzenreferees des DFB mit ihren Kollegen solidarisiert und zu einem Ende jeglicher Gewalt aufgerufen. Unter dem Motto „Wir stellen Gewalt ins Abseits“ veröffentlichte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag ein Video, in dem mehr als 30 Schiedsrichter und Assistenten zu sehen sind und zu Wort kommen.

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Felix Brych: "Wir Schiris stehen zusammen"

„Wir Schiris stehen zusammen“, sagt FIFA-Referee Felix Brych gleich zu Beginn. „Egal in welcher Klasse“, ergänzt Marco Fritz. Deniz Aytekin äußert: „Wir sind gerne Schiedsrichter und die Freude daran lassen wir uns von niemanden nehmen.“

Das Amateurfußball-Bündnis #GABFAF berichtet regelmäßig über Probleme bei Amateurvereinen. Hier eine Auswahl an Klubs, die davon profitiert haben:

Der Traditionsverein Sparta Göttingen gewinnt die 2000 Euro aus der #GABFAF-Vereinskasse. Zur Galerie
Der Traditionsverein Sparta Göttingen gewinnt die 2000 Euro aus der #GABFAF-Vereinskasse. ©

Am vergangenen Sonntag war ein 22 Jahre alter Unparteiischer in der Partie des FSV Münster gegen TV Semd in der hessischen C-Liga Dieburg von einem Spieler der Gastgeber bewusstlos geschlagen worden. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Fall löste eine Debatte über Gewalt auf den Amateurplätzen aus, die inzwischen auch die Politik beschäftigt.