01. Dezember 2019 / 13:24 Uhr

EM 2020: Bierhoff mit Forderung an DFB-Stars - "In der Vorbereitung kein Prozent liegen lassen"

EM 2020: Bierhoff mit Forderung an DFB-Stars - "In der Vorbereitung kein Prozent liegen lassen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Oliver Bierhoff fordert die richtige Einstellung von den Nationalspielern vor der EM 2020.
Oliver Bierhoff fordert die richtige Einstellung von den Nationalspielern vor der EM 2020. © 2019 Getty Images
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Weltmeister 2014, Europameister 2016, Weltmeister 2018: Die Hammer-Konstellation mit Frankreich und Portugal stellt für das DFB-Team eine große Herausforderung dar. Oliver Bierhoff mahnt daher, dass die EM 2020 die Bundesliga und die Champions League überstrahlt.

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Die Hammer-Gruppe bei der EM 2020 mit Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal hat bei Oliver Bierhoff für gesteigerte Aufmerksamkeit gesorgt. Der Nationalmannschaftsdirektor machte in der DFB-Reisegruppe um Bundestrainer Joachim Löw und den neuen Verbandsboss Fritz Keller nach der Auslosung den skeptischsten Eindruck. Aufschub oder eine behutsame Entwicklung gibt es jetzt jedenfalls für das junge Umbruch-Team um Serge Gnabry und Joshua Kimmich nicht mehr.

"Meisterschaft und Champions League wichtig, aber..."

Bierhoff machte folglich klar, wie wichtig die nächsten Monate mit Blick auf das Pan-Europa-Turnier mit kommenden Sommer werden. „Wir werden jetzt schon im Januar in die Köpfe der Spieler setzen, dass Meisterschaft und Champions League wichtig sind, aber dass man schon im Kopf hat, dass da im Sommer eine ganz große Aufgabe wartet", forderte der 51-Jährige am Sonntag vom jungen DFB-Team und mahnte: "Wir dürfen in der Vorbereitung kein Prozent liegen lassen."

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Mit Skepsis begleitet die internationale Presse den komplizierten Modus der EM 2020. Eines ist jedoch klar: Die Hammer-Gruppe mit Deutschland, Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal elektrisiert alle. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der Auslosung. Zur Galerie
Mit Skepsis begleitet die internationale Presse den komplizierten Modus der EM 2020. Eines ist jedoch klar: Die Hammer-Gruppe mit Deutschland, Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal elektrisiert alle. Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der Auslosung. ©
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Wie Bierhoffs Forderung wohl beim FC Bayern, Borussia Dortmund und Co. ankommt? Für ihn steht fest, dass die EM im kommenden Jahr die Bundesliga und die Königsklasse überstrahlt. Bierhoff wies dabei auch auf einen noch unbekannten EM-Faktor hin. „Man darf auch nicht den dritten Gegner vergessen, das kann auch noch Island sein. Für unsere junge Truppe wird das eine große Herausforderung“, sagte der EM-Champion von 1996.

Auch Löw betonte, dass sich die Nationalspieler frühzeitig auf das Turnier fokussieren müssen. Noch in Bukarest setzte er sich nach der Auslosung mit Präsident Keller und Bierhoff zusammen und analysierte vor der Heimreise in den Schwarzwald in einer ersten EM-Nachtsitzung die neue Lage. Der Bundestrainer weiß, dass Wettkampf-Härte zum wichtigen Faktor wird.

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Testspiele gegen Spanien im März und die Schweiz im Trainingslager Ende Mai sind bereits fest vereinbart. Ein weiterer Hochkaräter wird für die zweite März-Partie gesucht. Die EM-Generalprobe gegen einen noch unbekannten Gegner gibt es im Juni kurz vor dem Einzug ins EM-Quartier. „Umso stärker die Gegner sind, umso besser für uns. Das sind Spiele, die wir jetzt brauchen. Die Mannschaft ist noch jung. In der Qualifikation haben wir uns gut aus der Affäre gezogen. Aber jetzt braucht die Mannschaft Gegner wie Spanien, die in der Weltklasse sind. Das sind die Herausforderungen, an die sich unsere Spieler gewöhnen müssen“, sagte Löw. „Jeder muss ans Limit gehen, wenn er da eine Chance haben will“, betonte der 59-Jährige.

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Ein Debütant und ein Leistungsträger: Niklas Stark (l.) kam gegen Nordirland zu seinem langersehnten ersten Einsatz, Serge Gnabry legte zum Jahresabschluss eine Drei-Tore-Gala hin. Zur Galerie
Ein Debütant und ein Leistungsträger: Niklas Stark (l.) kam gegen Nordirland zu seinem langersehnten ersten Einsatz, Serge Gnabry legte zum Jahresabschluss eine Drei-Tore-Gala hin. ©

Noch genauer wird er den Heilungsprozess von Abwehrchef Niklas Süle und Turbo-Stürmer Leroy Sané nach deren Kreuzbandrissen verfolgen. Über diese beiden Personalien hinaus hat Löw bereits ein gesetztes Korsett benannt, das die deutsche Nationalmannschaft bei der EM 2020 durch das Turnier führen soll. Vor den abschließenden Qualifikationsspielen im November hatte der Bundestrainer erklärt, dass "Toni Kroos als Stabilisator" eine zentrale Rolle spielen wird. Löw weiter: "Er gehört mit Manuel Neuer, Ilkay Gündogan, Marco Reus und Joshua Kimmich zu unseren Stützen. Generell schenken wir den Spielern, die jetzt dabei sind, unser volles Vertrauen, ihnen gehört unsere Aufmerksamkeit."

Löw: "London ist unser Ziel"

Die Titel-Hoffnungen hat Löw bei seinem vierten EM-Anlauf nach 2008 (Final-Niederlage gegen Spanien), 2012 (Halbfinal-Aus gegen Italien) und 2016 (Halbfinal-Aus gegen Frankreich) nicht aufgegeben. „Die letzten Turnierspiele sind in London, das ist unser Ziel!“ Auch Bierhoff formulierte hohe Erwartungen: „Die Ansprüche an uns sind immer groß, auch wenn du so eine Gruppe hast. Wenn man ein Turnier spielt, will man bis zum Ende marschieren.“

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