20. November 2019 / 14:55 Uhr

Erste Spiele der EM 2020 stehen schon fest: Belgien-Star Kevin de Bruyne spricht von "Wettbewerbsverzerrung"

Erste Spiele der EM 2020 stehen schon fest: Belgien-Star Kevin de Bruyne spricht von "Wettbewerbsverzerrung"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Belgien-Star Kevin de Bruyne kann den Modus der EM-Auslosung nicht nachvollziehen.
Belgien-Star Kevin de Bruyne kann den Modus der EM-Auslosung nicht nachvollziehen. © imago images/Panoramic International
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Die Auslosung der EM-Endrunde 2020 wird immer kurioser: So kennt Belgien schon vor der Ziehung in der kommenden Woche zwei der drei Gruppen-Gegner. Für den belgischen Superstar grenzt dies an "Wettbewerbsverzerrung", wie er in einem Interview mit dem flämischen Sender "VTM Nieuws " sagte.

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Wer steigt da noch durch? Der Modus der Europameisterschaft 2020 sorgt weiter für Kopfschütteln. Nach den schon schwer nachvollziehbaren Regeln für die Playoffs, die am Freitag ausgelost werden, kommt es nun zum nächsten Regularien-Wirbel: Schon vor der Ziehen der Gruppenspiele in der kommenden Wochen stehen nicht nur die Köpfe aller Gruppen fest, sondern auch schon einige Partien. So ist die Gruppe B mit Belgien, Russland und Dänemark bereits fast komplett - und Belgien-Superstar Kevin de Bruyne versteht die Welt nicht mehr ...

Komplizierte EM-Auslosung: Unser Kommentar

Zum Hintergrund: Die EM 2020 wird in zwölf Städten in ganz Europa verteilt ausgetragen. In der Gruppenphase sind pro Gruppe zwei Spielorte vorgesehen. Nationen, die sich direkt für die EM qualifiziert haben - und zu den Austragungsländern gehören - sind automatisch in der entsprechende Gruppe schon vor der Auslosung gesetzt, damit sie dort "Heimspiele" haben.

Europameisterschaft 2020: Diese Teams sind qualifiziert

Die Spiele der EM 2020 finden in zwölf verschiedenen Städten in Europa statt. Zur Galerie
Die Spiele der EM 2020 finden in zwölf verschiedenen Städten in Europa statt. ©
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Beispiel Gruppe B: Da die Gruppenspiele im dänischen Kopenhagen und russischen St. Petersburg stattfinden, sind Dänemark und Russland direkt qualifiziert und werden auf jeden Fall gegeneinander spielen. Belgien rutscht dagegen wegen der UEFA-Regelung, dass Russland und die Ukraine wegen politischer Spannungen nicht gegeneinander spielen dürfen, in die Gruppe B. So sind Belgien und die Ukraine die einzigen Nationen im Lostopf 1 (hier alle Lostöpfe in der Übersicht), die über keinen EM-Spielort verfügen. Damit verhindert wird, dass die Ukraine Russland zugelost wird, endete Belgien vorzeitig als einzige mögliche Alternative in Gruppe B. Die Ukraine spielt in Gruppe C mit den Niederlanden, die aufgrund des deutschen Gruppensiegs nur in Lostopf zwei gelandet sind.

Joachim Löw ist sich sicher: "EM-Heimspiele sind ein Vorteil"

De Bruyne sauer über festgelegte EM-Gruppe: Fühlt sich wie Wettbewerbsverzerrung an

Manchester-City-Star de Bruyne, der wegen des komplizierten Verfahrens wie schon in der EM-Qualifikation gegen Russland spielen wird, bezeichnete das Prozedere als "schade" und holte dann zur UEFA-Kritik aus: "Für mich fühlt es sich wie Wettbewerbsverzerrung an", schimpfte der ehemalige Wolfsburg- und Werder-Profi im Interview mit dem flämischen TV-Sender VTM Nieuws. "Fußball ist mehr und mehr ein Geschäft geworden."

Mehr vom SPORTBUZZER

Die 20 Direkt-Tickets für die EM sind vergeben, den letzten Platz davon sicherte sich am Dienstagabend Wales. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit dem 6:1-Sieg über Nordirland einen Platz im ersten Topf gesichert. Das Team von Trainer Joachim Löw spielt damit alle seine drei Vorrundenspiele 2020 in München, da Ungarn mit Budapest als zweiter Austragungsort der Gruppe F die direkte Qualifikation verpasst hat. Die verbleibenden vier EM-Tickets werden im März noch über die Playoffs der Nations League vergeben.

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