02. Juni 2021 / 13:21 Uhr

Fast 100 Spieler: So viel Bundesliga steckt in der EM 2021 – 14 Profis vom FC Bayern dabei

Fast 100 Spieler: So viel Bundesliga steckt in der EM 2021 – 14 Profis vom FC Bayern dabei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zahlreiche Bundesliga-Stars sind für ihre Länder bei der EM im Einsatz.
Zahlreiche Bundesliga-Stars sind für ihre Länder bei der EM im Einsatz. © Getty Images/IMAGO/ANP (Montage)
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Insgesamt 24 Nationen gehen ab dem 11. Juni bei der EM 2021 an den Start. Fast 100 Spieler, exakt sind es 91 Profis, stellen die Klubs aus der Bundesliga und 2. Liga für das Turnier ab - mehr als jemals zuvor. Spitzenreiter ist Rekordmeister FC Bayern mit 14 EM-Stars.

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Die beiden deutschen Topligen sind bei der Europameisterschaft 2021 mit 91 Spielern und damit mehr als jemals zuvor vertreten. Das geht aus den Aufgeboten der 24 EM-Teilnehmer hervor, die nach Ablauf der Meldefrist offiziell sind. Bei der EM 2016 waren 65 Profis aus den Bundesligen dabei. Allerdings durften die Nationaltrainer dieses Mal 26 statt 23 Spieler wegen der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie nominieren. Trotzdem dürfen die deutschen Ligen eine Steigerung von 11,7 auf 14,6 Prozent an EM-Spielern verbuchen. Nur England verfügt mit 146 Spielern über noch mehr EM-Teilnehmer.

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Das größte Kontingent aus der Bundesliga stellt erwartungsgemäß Meister Bayern München mit 14 Spielern, darunter allein acht DFB-Akteure. Danach folgen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach mit jeweils zehn Spielern. Den Spitzenwert insgesamt erzielt Champions-League-Finalist Manchester City mit 16 EM-Akteuren.

Nur Bielefeld ist bei der EM nicht vertreten

Bis auf Arminia Bielefeld ist jeder Bundesligist bei der EM vertreten. Aus der 2. Liga schickt Fortuna Düsseldorf zwei Akteure zum Turnier. Die meisten Bundesliga-Spieler stellt aber nicht die deutsche Nationalmannschaft, sondern Österreich mit 21 Akteuren. Joachim Löw setzt auf 17 Profis aus der heimischen Liga.



Alle EM-Spieler aus der 1. und 2. Bundesliga im Überblick

Bayern München (14): Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Thomas Müller, Jamal Musiala, Manuel Neuer, Leroy Sané, Niklas Süle (alle Deutschland), Benjamin Pavard, Kingsley Coman, Lucas Hernandez, Corentin Tolisso (alle Frankreich), David Alaba (Österreich), Robert Lewandowski (Polen)**

Borussia Dortmund (10): Thorgan Hazard, Thomas Meunier, Axel Witsel (alle Belgien), Mats Hummels, Emre Can (beide Deutschland), Jude Bellingham, Jadon Sancho (beide England), Thomas Delaney (Dänemark), Raphael Guerreiro (Portugal), Manuel Akanji (Schweiz)

Borussia Mönchengladbach (10): Matthias Ginter, Jonas Hofmann, Florian Neuhaus (alle Deutschland), Nico Elvedi, Breel Embolo, Yann Sommer, Denis Zakaria (alle Schweiz), Stefan Lainer, Valentino Lazaro (beide Österreich), Marcus Thuram (Frankreich)

RB Leipzig (9): Marcel Halstenberg, Lukas Klostermann (beide Deutschland), Konrad Laimer, Marcel Sabitzer (beide Österreich), Peter Gulacsi, Willi Orban (beide Ungarn), Yussuf Poulsen (Dänemark), Emil Forsberg (Schweden), Dani Olmo (Spanien)

Eintracht Frankfurt (6): Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker (beide Österreich), Djibril Sow, Steven Zuber (beide Schweiz), Kevin Trapp (Deutschland), André Silva (Portugal)

1899 Hoffenheim (6): Christoph Baumgartner, Florian Grillitsch, Stefan Posch (alle Österreich), Robert Skov (Dänemark), Andrej Kramaric (Kroatien), Pavel Kaderabek (Tschechien)

VfL Wolfsburg (6): Pavao Pervan, Xaver Schlager (beide Österreich), Kevin Mbabu, Admir Mehmedi (beide Schweiz), Josip Brekalo (Kroatien), Wout Weghorst (Niederlande)

Bayer Leverkusen (4): Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic (beide Österreich), Lukas Hradecky (Finnland), Patrik Schick (Tschechien)

FC Augsburg (4): Fredrik Jensen (Finnland), Michael Gregoritsch (Österreich), Ruben Vargas (Schweiz), Laszlo Benes (Slowakei)

FSV Mainz 05 (4): Karim Onisiwo (Österreich), Robin Quaison (Schweden), Edmilson Dernandes (Schweiz), Adam Szalai (Ungarn)

Hertha BSC (3): Dedryck Boyata (Belgien), Peter Pekarik (Slowakei), Vladimir Darida (Tschechien)

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Werder Bremen (3): Marco Friedl (Österreich), Ludwig Augustinsson (Schweden), Jiri Pavlenka (Tschechien)

SC Freiburg (3): Christian Günter (Deutschland), Philipp Lienhart (Österreich), Roland Sallai (Ungarn)

Union Berlin (2): Joel Pohjanpalo (Finnland), Christopher Trimmel (Österreich)

FC Schalke 04 (2): Frederik Rönnow (Dänemark), Alessandro Schöpf (Österreich)

VfB Stuttgart (2): Darko Curlinov (Nordmazedonien), Sasa Kalajdzic (Österreich)

1. FC Köln (1): Ondrej Duda (Slowakei)

Fortuna Düsseldorf (2): Dawid Kownacki (Polen), Kenan Karaman (Türkei)