17. März 2021 / 11:18 Uhr

UEFA-Boss Ceferin schließt Geisterspiele bei EM 2021 aus - Druck auf München wächst

UEFA-Boss Ceferin schließt Geisterspiele bei EM 2021 aus - Druck auf München wächst

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Will unbedingt Zuschauer bei der EM: UEFA-Boss Aleksander Ceferin.
Will unbedingt Zuschauer bei der EM: UEFA-Boss Aleksander Ceferin. © IMAGO/Nick Potts
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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat gegenüber "Sky Sports" Geisterspiele bei der EM 2021 ausgeschlossen. Damit wächst der Druck auf die zwölf Gastgeberstädte, die sicherstellen müssen, dass die Partien vor Fans ausgetragen werden können.

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat gegenüber dem englischen TV-Sender Sky Sports erklärt, dass es bei der im Sommer startenden Europameisterschaft 2021 keine Geisterspiele geben wird. "Die Option, dass irgendein Spiel der EM ohne Fans ausgetragen wird, ist vom Tisch", so der 53-Jährige. Damit erhöht sich der Druck auf die zwölf EM-Städte - aus deutscher Sicht auf München.

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In der bayerischen Landeshauptstadt sollen die drei deutschen Gruppenspiele gegen Frankreich (15. Juni), Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) sowie ein Viertelfinale (2. Juli) ausgetragen werden. Laut Ceferin müsse jede gastgebende Stadt garantieren, dass Fans zu den Spielen dürfen.

Bereits am Sonntag hatte der Slowene im Interview mit der kroatischen Zeitung Sportske novosti deutlich gemacht, dass es die ideale Variante sei, in allen zwölf Ländern zu spielen. "Aber es ist möglich, dass das Turnier in zehn oder elf Ländern gespielt wird, wenn einige Länder die Bedingungen nicht erfüllen", so der Präsident des Fußball-Weltverbandes.

Bericht: UEFA setzt EM-Gastgeberstädten Frist bis zum 20. April

Die Stadt München arbeitet aktuell - wie alle anderen Gastgeberstädte auch - ein Konzept aus, das sicherstellen soll, Spiele mit Zuschauern austragen zu können. Darüber entscheiden wird allerdings das zuständige Gesundheitsamt. Nach Angaben von Sportske novosti hat die UEFA eine Frist bis zum 20. April gesetzt. Demnach müssen die EM-Städte bis zu diesem Datum konkrete Angaben darüber machen, wie viele Fans zugelassen werden können.