23. Oktober 2019 / 13:27 Uhr

TV-Hammer perfekt: Telekom sichert sich exklusive Übertragungsrechte für EM 2024 in Deutschland

TV-Hammer perfekt: Telekom sichert sich exklusive Übertragungsrechte für EM 2024 in Deutschland

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Telekom hat sich die TV-Rechte für die in Deutschland stattfindende EM 2024 gesichert.
Die "Telekom" hat sich die TV-Rechte für die in Deutschland stattfindende EM 2024 gesichert. © imago images / Team 2 / Montage
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Die "Telekom" hat sich die exklusiven TV-Rechte für die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland gesichert. Für die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender gibt es aber noch ein Hintertürchen.

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Jetzt ist es Gewissheit! Die Telekom hat sich die exklusiven TV-Rechte für die insgesamt 51 Spiele der Fußball-EM 2024 in Deutschland gesichert. Dies gab das Unternehmen am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in München bekannt. Die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender haben nun die Möglichkeit, Sublizenzen für das Turnier zu erwerben. Im Rundfunkstaatsvertrag ist jedoch ohnehin geregelt, dass bei der Europameisterschaft alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel die beiden Halbfinals und das Endspiel im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden müssen.

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Bereits Mitte Dezember hatten Bild und Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der UEFA berichtet, dass den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF der Verlust der Übertragungsrechte für das Heim-Turnier drohe. Im Netz äußerten viele Fußball-Fans ihre Bedenken, nachdem diese Nachricht die Runde gemacht hatte. Bisher waren die Öffentlich-Rechtlichen immer alleiniger Rechteinhaber bei EM-Turnieren. Anders sieht es bei der Berichterstattung von den Weltmeisterschaften aus. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea hatte in Sat.1 erstmals auch ein deutscher Privatsender WM-Spiele live übertragen. RTL hatte einige Partien 2006 und 2010 gezeigt. Der Pay-TV-Sender Premiere, der jetzt Sky heißt, war von 2002 bis 2010 dreimal dabei.

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Patrick Owomoyela, Benjamin Lauth, David Odonkor und Manuel Friedrich spielten für die deutsche Nationalmannschaft. Wir zeigen, was sie heute machen. Klickt euch durch! ©
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Die Partien 2024 werden über auf die TV- und Streamingplattformen der Telekom übertragen. Sie sollen in Deutschland flächendeckend zugänglich sein. "Wir sind stolz, die EM im eigenen Land als der Partner der UEFA bei MagentaTV und MagentaSport zeigen zu können. Wir werden alles tun, damit die Heim-EM zu einem Fest für die Fans wird und alle dabei sein können", sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom, laut einer Mitteilung. Man werde das technische Know-how nutzen, „um allen Zuschauern ein einmaliges und innovatives Fußballerlebnis zu bieten."

UEFA freut sich über "starken Medienpartner" für die EM 2024

UEFA-Marketingdirektor Guy-Laurent Epstein freute sich, "so früh einen sehr starken Medien-Partner gefunden zu haben". Epstein weiter: "Wir sind überzeugt, dass die Deutsche Telekom ihren großen Beitrag leisten wird, das Groß-Ereignis zu einem bleibenden Erlebnis für alle Fans in Deutschland zu machen und damit zu einem vollumfänglichen Erfolg." Die Telekom besitzt bisher nur kleinere Sport-Rechte. Sie zeigt unter anderem als Bezahlangebot die Basketball-Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und Live-Spiele aus der dritten Fußball-Liga. Zuletzt waren die Spiele der Basketball-WM bei Magenta kostenfrei im Internet zu sehen.

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In diesen 10 Stadien wird die EM 2024 in Deutschland ausgetragen

Nach der Europameisterschaft 1988 sowie den Weltmeisterschaften 1974 und 2006 ist die EM 2024 das vierte große Fußball-Turnier, das in Deutschland ausgetragen wird. Genau 18 Jahre nach dem "Sommermärchen" ist die Welt, beziehungsweise in diesem Fall Europa, wieder einmal zu Gast bei Freunden. Gespielt wird in zehn Arenen - Dortmund, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart, Köln und Gelsenkirchen bekamen den Zuschlag.

EM 2024: Das sind die deutschen Spielorte

Berlin, Olympiastadion (74 649 Plätze) – WM 2006: Spielort (unter anderem Finale) – Austragungsort der Sommerspiele 1936 und Spielort der WM 1974 und 2006 sowie des Finales der Champions League 2015. Seit 1985 Spielort des DFB-Pokalfinales. Komplettsanierung von August 2000 bis Juli 2004. Zur Galerie
Berlin, Olympiastadion (74 649 Plätze) – WM 2006: Spielort (unter anderem Finale) – Austragungsort der Sommerspiele 1936 und Spielort der WM 1974 und 2006 sowie des Finales der Champions League 2015. Seit 1985 Spielort des DFB-Pokalfinales. Komplettsanierung von August 2000 bis Juli 2004. ©
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