17. März 2020 / 12:54 Uhr

Entschädigung bei EM-Absage für die UEFA: Köln-Geschäftsführer Horst Heldt tobt: "Wenn das stimmt, ..."

Entschädigung bei EM-Absage für die UEFA: Köln-Geschäftsführer Horst Heldt tobt: "Wenn das stimmt, ..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln könnte etwaige Forderungen der UEFA nicht nachvollziehen.
Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln könnte etwaige Forderungen der UEFA nicht nachvollziehen. © imago images/RHR-Foto
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Am Dienstag soll es eine Entscheidung darüber geben, ob und wann die Europameisterschaft stattfindet. Sollte es zu einer Absage kommen, würde die UEFA angeblich eine Entschädigung von den Ligen und Klubs fordern. Kölns Geschäftsführer Sport, Horst Heldt, reagiert mit absolutem Unverständnis. 

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Sollte die EM am Dienstag verschoben werden, könnte es, so berichtet es The Athletic, zu Entschädigungsforderungen der UEFA gegenüber den Ligen und Vereinen kommen. Für Horst Heldt, den Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, wäre das ein absolutes Unding. "Wenn das wirklich stimmt, was ich heute gelesen habe, dann würde ich mich schon fragen, ob die den Schuss noch nicht verstanden haben", so der 50-Jährige gegenüber Sport1.

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Am Dienstag berät die UEFA mit ihren 55 Mitgliedsverbänden in einer Videokonferenz darüber, ob die Endrunde verschoben werden muss. Vieles deutet daraufhin, dass das Fußball-Großereignis erst im kommenden Sommer ausgetragen wird. Um dieses Szenario wirklich Realität werden zu lassen, soll die UEFA für die Verschiebung der Endrunde insgesamt 275 Milionen Pfund (umgerechnet rund 300 Millionen Euro) von ihren Mitgliedsverbänden, den Klubs und den Ligen fordern.

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Horst Heldt: "Fragen Sie mal die in Italien"

"Fragen Sie mal die in Italien, wie sie das finden, wo aktuell das ganze Land zusammenbricht", sagte Heldt, der selbst stark davon ausgeht, dass die EM verschoben wird. Die UEFA argumentiere bei ihren Forderungen angeblich damit, dass die Vereine und Ligen ihre Saison durch das Verschieben der EM zumindest beenden könnten, sie selbst aber auf den Kosten für die Ausrichtung des Turniers sitzen bliebe. Heldt hingegen konterte: "Wenn das stimmt, müssen die sich fragen, ob sie eine EM in den nächsten Jahren überhaupt noch spielen werden. Die Grundlage für alle Turniere sind die nationalen Ligen."

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