17. Juli 2021 / 10:23 Uhr

Nach EM der Rekorde: Diese historischen Bestmarken der Bundesliga stehen auf der Kippe

Nach EM der Rekorde: Diese historischen Bestmarken der Bundesliga stehen auf der Kippe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski (mitte) knackte in der vergangenen Spielzeit bereits den Torerekord von Gerd Müller (r.) und will in der kommenden Saison seine siebte Torjägerkanone holen. 
Robert Lewandowski (mitte) knackte in der vergangenen Spielzeit bereits den Torerekord von Gerd Müller (r.) und will in der kommenden Saison seine siebte Torjägerkanone holen.  © IMAGO/Team2/Sven Simon/Poolfoto (Montage)
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Bei der EM 2020 wurde ein Rekord nach dem anderen gebrochen. Nie fielen so viele Treffer wie bei dem paneuropäischen Turnier - 142 an der Zahl. Nun steht wieder der Alltag für die Spieler in der Bundesliga an. In der 59. Saison könnten wieder einige Rekorde ins Wanken kommen. Der SPORTBUZZER gibt eine Übersicht über die Bestmarken, die stark gefährdet sind. 

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41 Tore - das war die Bestmarke, die Bayern-Star Robert Lewandowski in der vergangen Saison setzte und damit den 49 Jahre alten Rekord von Gerd Müller, dem "Bomber der Nation", mit 40 Treffern in einer Bundesliga-Saison, knackte. Nun steht die Saison 2021/2022 vor der Tür und einige Rekorde könnten auch in dieser Spielzeit wieder fallen. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick, welche davon ins Wanken geraten könnten.

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Rekordeigentorschützen

Die diesjährige Europameisterschaft hat es gezeigt: Eigentore liegen wieder voll im Trend. Insgesamt elfmal trafen die Akteure ins eigene Gehäuse. Ein Eigentorrekord, den es auf persönlicher Ebene auch in der Bundesliga geben könnte. Frankfurts Martin Hinteregger ist der aktive Spieler mit den meisten Eigentoren. Gleich fünfmal traf er schon ins eigene Netz - nur ein Treffer fehlt ihm, um den Rekord zu knacken. Momentan führen noch die HSV-Legende Manfred Kaltz und das Mainzer Urgestein Nikolce Noveski diese Statistik mit jeweils sechs Eigentoren an. Dicht gefolgt vom Herthaner Niklas Stark und Bayerns Abwehrhüne Niklas Süle, die mit vier Treffern auf der falschen Seite des Spielfeldes ebenfalls am Rekord schnuppern.

"Weiße Westen"

Lange Zeit war Bayerns jetziger Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn unangefochtener Herrscher über die häufigsten weißen Westen in der Bundesliga. Doch in der vergangenen Saison wurde sein Rekord von 204 Spielen ohne Gegentor von einem gewissen Manuel Neuer eingestellt. Spielt der Bayern-Kapitän und Weltmeister also in der kommenden Saison noch einmal zu null, gehört einzig und allein dem 35-Jährigen dieser Rekord.

Erfolgreichste Titelsammler

Dass die Liste der erfolgreichsten deutschen Meister ausschließlich von Bayern-Spielern angeführt wird, ist keine große Überraschung, sogar logisch. Zusammen mit dem zu Real Madrid gewechselten David Alaba holte der Nationalspieler und Weltmeister von 2014, Thomas Müller, im Sommer diesen Jahres seine insgesamt zehnte Meisterschale - eine Bestmarke. Durch den Abgang Alabas kann Müller bei einem erneuten Titelgewinn alleiniger Rekordhalter werden.

Häufigster Gewinn der Torjägerkanone

Nachdem Robert Lewandowski den Rekord für die meisten Treffer in einer Saison von Gerd Müller am Ende doch noch überbieten konnte, peilt der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft nun die nächste Bestmarke an. Bereits sechsmal konnte sich der 34-Jährige die Torjägerkanone sichern - zuletzt viermal in Folge. Nur Gerd Müller gelang es einmal mehr, als bester Torschütze aus der Saison zu gehen. Lässt Lewandowski also auch in der kommenden Saison nicht nach und erzielt erneut die meisten Treffer in der deutschen Belletage, kann er mit der Bayern-Ikone gleichziehen.

Schnellster Treffer

Angeführt wird diese Statistik von gleich zwei DFB-Kickern. Zum einen Karim Bellarabi, der am 1. Spieltag der Saison 2014/2015 in Dortmund bereits nach 9 (!) Sekunden traf. Kevin Volland, der mitterweile unter Niko Kovac für den AS Monaco auf Torejagd geht, machte es seinem ehemaligen Teamkollegen aus Leverkusener Zeiten nach. Am 2. Spieltag der Saison 2015/2016 traf Volland ebenfalls bereits nach neun Sekunden gegen die Bayern.