11. Juni 2021 / 12:03 Uhr

EM-Eröffnungsspiel im Liveticker: Die Türkei trifft auf Italien

EM-Eröffnungsspiel im Liveticker: Die Türkei trifft auf Italien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Türkei mit Hakan Calhanoglu eröffnet die EM gegen Italien und Giorgio Chiellini.
Die Türkei mit Hakan Calhanoglu eröffnet die EM gegen Italien und Giorgio Chiellini. © Getty Images/IMAGO/Seskim Photo/Pro Shots (Montage)
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Das Warten hat ein Ende: Am Freitagabend startet mit einem Jahr Verzögerung endlich die Europameisterschaft. Zum Auftakt treffen in Gruppe A die Türkei und Italien aufeinander. Das Eröffnungsspiel im SPORTBUZZER-Liveticker.

Italien träumt schon wieder von mehr. Vor dem lang ersehnten Start in die Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel gegen die Türkei am Freitag (21 Uhr/ARD und MagentaTV) in Rom ist für die Azzurri das Endspiel im Wembley-Stadion das erklärte Ziel. "Der Titel könnte eine Wiedergeburt für den Fußball und für das ganze Land sein", sagte Nationaltrainer Roberto Mancini. "Das Ziel ist es, am 11. Juli in Wembley das Finale zu spielen." Dabei wartet auf die Squadra Azzurra gleich im Eröffnungsspiel eine unangenehme Aufgabe.

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Der türkische Nationaltrainer Senol Günes hat um Routinier Burak Yilmaz eine eingespielte und defensivstarke Mannschaft geformt, die von einigen sogar als Geheimfavorit auf den Titel genannt wird. In der Gruppe A mit der Schweiz und Wales ist das Weiterkommen auch für die Türken das erklärte Minimalziel. "Es gibt die Top Five, die fünf großen Länder in Europa: Italien, England, Spanien, Frankreich und Deutschland. Wir wollen zu dieser Elite dazugehören", sagte der 69 Jahre alte Günes, der die Türkei 2002 zum WM-Platz drei geführt hatte, und mahnte: "Für uns hängt sehr viel vom Eröffnungsspiel ab."

Einen großen Star haben die Italiener bei dieser EM nicht im Team. Am ehesten könnte Marco Verratti diese Rolle einnehmen, doch der 28 Jahre alte Mittelfeld-Regisseur von Paris Saint-Germain ist nach einer Knieverletzung frühestens im zweiten Spiel gegen die Schweiz wieder eine Option. "Unser Ausnahmespieler ist die Mannschaft", sagte Bonucci. "Wir haben keine Spieler, die auf internationalem Niveau herausstechen und in einer Sekunde Spiele drehen können. Aber gegen große Mannschaften hat das Team den Unterschied gemacht."