18. November 2019 / 23:55 Uhr

EM-Qualifikation kompakt: Dänemark und Schweiz lösen das Ticket - Italien feiert 9:1-Gala zum Abschluss

EM-Qualifikation kompakt: Dänemark und Schweiz lösen das Ticket - Italien feiert 9:1-Gala zum Abschluss

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Obenauf: Dänemark hat sich am letzten Spieltag für die EM qualifiziert und Italien feiert einen 9:1-Kantersieg zum Abschluss.
Obenauf: Dänemark hat sich am letzten Spieltag für die EM qualifiziert und Italien feiert einen 9:1-Kantersieg zum Abschluss. © Catherine Ivill/Getty Images/Montage
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Als 18. und 19. Nation haben sich die Schweiz und Dänemark für die EM 2020 qualifiziert. Den Skandinaviern reichte ein schmeichelhaftes Remis in Irland. Die Spanier (5:0) und vor allem die Italiener (9:1), die ihr Ticket bereits zuvor gebucht hatten, lieferten ihren Fans zum Abschluss jeweils ein Tor-Festival gegen überforderte Rumänen und Armenier.

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Irland - Dänemark 1:1 (0:0)

"Danish Dynamite" ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die dänische Nationalmannschaft musste bereits in der ersten Halbzeit zwei verletzungsbedingte Wechsel (BVB-Profi Thomas Delaney und Stürmer Andreas Cornelius) vornehmen. Nationaltrainer Age Hareide blieb nichts anderes übrig, als seinen Plan frühzeitig über den Haufen zu werfen. Das Ticket für die Europameisterschaft 2020 konnten die Skandinavier dennoch lösen, da Martin Braithwaite (73.) das erlösende 1:0 erzielte. Die Partie lebte vor allem von der Spannung - erst recht, als Irland fünf Minuten vor Schluss durch Matt Doherty ausgleichen konnte.

Ab diesem Moment verwandelte sich das Stadion in Dublin endgültig in einen Hexenkessel - doch es reichte nicht mehr für die Hausherren. Ein Sieg hätte den Iren das EM-Ticket beschert. Über dieses dürfen sich nun die Dänen freuen, die die Gruppe D als Zweiter abschließen.

Gibraltar - Schweiz 1:6 (0:1)

Wie erwartet konnte die Schweiz die Pflichtaufgabe in Gibraltar lösen und sich für die EM 2020 qualifizieren. Das Team von Nati-Trainer Vladimir Petkovic hätte sogar ein Unentschieden für die Qualifikation gereicht, doch die Eidgenossen ließen es nicht darauf ankommen. Bereits nach zehn Minuten stellten die Gäste durch einen Treffer von Cedric Itten die Weichen. In der zweiten Halbzeit machten Ruben Vargas (50.) und Christian Fassnacht (57.) früh den Deckel drauf.

Allerdings: Gibraltar schlug sich zum Abschluss der Gruppe D mehr als achtbar. Wie aus dem Nichts erzielten die Hausherren das überraschende 1:3 durch Reece Styche (74.). Spannung sollte jedoch nicht mehr aufkommen, da Loris Benito nur eine Minute später den alten Abstand wiederherstellte. Im Anschluss legten die Schweizer weiter nach - durch ein zweites Tor von Itten in der 84. Minute und das abschließende 6:1 durch Granit Xhaka in der 86. Minute.

Europameisterschaft 2020: Diese Teams sind qualifiziert

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Die Spiele der EM 2020 finden in zwölf verschiedenen Städten in Europa statt. ©
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Spanien - Rumänien 5:0 (4:0)

Spaniens Fußball-Nationalmannschaft hat die EM-Qualifikation mit einem souveränen Sieg gegen Rumänien abgeschlossen. Durch den 5:0 (4:0)-Erfolg im Madrider Stadion Wanda Metropolitano wird der Rekord-Europameister bei der Auslosung für das Turnier 2020 am 30. November in Bukarest in Topf 1 der sechs besten Mannschaften vertreten sein. Fabian Ruiz (8. Minute) und Gerard Moreno (33./43.) stellten mit ihren Toren am Montagabend die Weichen schon in der ersten Hälfte auf Sieg. Der vierte Treffer resultierte aus einem Eigentor des Rumänen Adrian Rus (45.+1). Mikel Oyarzabal (90.+2) sorgte für den Endstand. Die Rumänen verpassten die direkte Qualifikation und müssen in die Playoffs im März 2020.

Schweden - Färöer 3:0 (1:0)

Die schwedische Auswahl hat sich im abschließenden Gruppenspiel zu Hause gegen die Färöer zwar keine Beine mehr ausgerissen, zumindest aber einen souveränen Sieg eingefahren. Die Tore zum ungefährdeten 3:0 erzielten Sebastian Andersson (29.), Matthias Svanberg (72.) und John Guidetti (80.). Die Skandinavier sind als Zweiter der Gruppe F hinter Spanien für die EM 2020 qualifiziert.

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Malta - Norwegen 1:2 (1:1)

Während die Schweden bereits vor dem abschließenden Spieltag jubeln durften, war klar, dass den Norwegern selbst ein Sieg auf Malta nicht mehr für den Sprung auf Platz zwei reichen würde. Dementsprechend zäh entwickelte sich auch das Gastspiel der Skandinavier. Trotz eines frühen Treffers durch Joshua King (7.) gelang es nicht, die Hausherren zu dominieren. Paul Fenech (40.) bescherte den abgeschlagenen Maltesern überraschend in der 40. Minute den 1:1-Ausgleich. Norwegen hat es Alexander Sörloth (62.) zu verdanken, dass zum Abschluss immerhin ein 2:1-Sieg heraussprang.

Italien - Armenien 9:1 (4:0)

Fußball-Feuerwerk in Palermo! Die italienische Nationalmannschaft konnte gegen Armenien nicht nur den zehnten Sieg im zehnten Quali-Spiel (30 Punkte!) einfahren, sondern den heimischen Tifosi zudem ein Tor-Festival bieten. Mit sage und schreibe 9:1 siegte die Squadra Azzurra dank Toren von Ex-BVB-Stürmer Immobile (8., 33.), Zaniolo (9., 64.), Barella (29.), Romagnoli (72.), Jorginho (75.; Elfmeter), Orsolini (77.) und Chiesa (81.).

Griechenland - Finnland 2:1 (0:1)

Die griechische Nationalmannschaft hat das Heimspiel gegen Finnland gedreht und dank eines 2:1-Sieges in Gruppe J immerhin Platz drei behauptet. Das war auch dringend nötig, da auch die Bosnier (nur ein Punkt hinter Griechenland) ihr Spiel in Liechtenstein siegreich gestalten konnten. Der Europameister von 2004 lag zur Halbzeit aufgrund eines Tores des Ex-Schalkers Pukki mit 0:1 im Hintertreffen, ging dank einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei allerdings noch als Sieger vom Platz. Die beiden Tore erzielten Mantalos (47.) und Galanopoulos (70.). Die Finnen konnten die Niederlage verschmerzen, da das Ticket für die EM bereits am vorherigen Spieltag gebucht wurde.

Liechtenstein - Bosnien & Herzegowina 0:3 (0:0)

Liechtenstein beendet die Gruppe J mit (immerhin) zwei Punkte. Das am Ende nicht mehr heraussprang, war einer konzentrierten Leistung der Gäste aus Bosnien & Herzegowina geschuldet, die ihrer Favoritenrolle allerdings erst in der zweiten Halbzeit gerecht wurden. Trotz des 3:0-Auswärtssieges blieb den Bosniern der Sprung auf Platz drei jedoch verwährt. Daran konnten auch der Treffer von Civic (57.) und der Doppelpack von Hodzic (64., 72.) nichts ändern.

EM 2020: In diesen Stadien wird gespielt

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