10. Oktober 2019 / 13:41 Uhr

So ist die Ausgangslage in den Gruppen der EM-Qualifikation: England, Belgien und Italien vor Ziel

So ist die Ausgangslage in den Gruppen der EM-Qualifikation: England, Belgien und Italien vor Ziel

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
England, Belgien und Italien stehen kurz vor der Qualifikation für die EM 2020
England, Belgien und Italien stehen kurz vor der Qualifikation für die EM 2020 © Getty Images/imago images/AFLOSPORT/Montage
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In der EM-Qualifikation stehen abseits der deutschen Gruppe die ersten Entscheidungen an. Fast ein Dutzend Teams hat Chancen, im Oktober vorzeitig das Ticket für die Endrunde 2020 zu buchen. Belgien und England fehlt nur noch ein Sieg. Andere Favoriten müssen zittern.

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Gruppe I: Macht Belgien als erstes Team die Qualiikation perfekt?

Die belgische Nationalmannschaft könnte sich als erstes Team für die Europameisterschaft qualifizieren. Bei einem Heimsieg am Donnerstag gegen San Marino wären die Roten Teufel als erstes Team sicher dabei. "Wir wollen natürlich den Gruppensieg und danach mit der Vorbereitung auf die EM-Endrunde beginnen", sagt Trainer Roberto Martinez.

Gruppe A: England kurz vor der Qualifikation

Neben Belgien kann sich England mit einem Sieg in Tschechien am Freitag die EM-Teilnahme sichern. Der fünfte Sieg im fünften Spiel würde sicher reichen. Trainer Gareth Southgate lobt die Entwicklung der Mannschaft: "Dass sich unsere Fans wieder mit dem Team verbunden fühlen, ist der erfreulichste Aspekt der letzten Jahre." Für eine Sensation könnte in der Gruppe A der Kosovo sorgen – die Mannschaft um Werder Bremens Star Milot Rashica liefert sich mit Tschechien ein Duell um Rang zwei.

Gruppe G: Außenseiter Israel und Nordmazedonien dürfen hoffen

Und welche Überraschungen könnte es noch geben? In der Gruppe G dürfen sich mit Nordmazedonien und Israel zwei krasse Außenseiter noch Hoffnungen auf die Endrunde machen. Israels Trainer Andreas Herzog glaubt jedenfalls an die Chance: "Das ist schwierig, aber nicht unmöglich", meint der frühere Bundesliga-Profi. Am Donnerstag treffen die Israelis in Wien auf Österreich.

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Gruppe H: Weltmeister Frankreich muss gegen Island und die Türkei liefern

Einen Ausrutscher darf sich auch Frankreich nicht mehr leisten. Der amtierende Weltmeister steht im Dreikampf mit Island (11. Oktober) und der Türkei (14. Oktober) vor ganz wichtigen Partien. "Wir erwarten in Island ein kompliziertes Spiel und werden die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagt Bayern-Profi Benjamin Pavard. Im Idealfall können die Franzosen oder Türken mit zwei Siegen schon das EM-Ticket lösen.

Gruppe E: Auch Vize-Weltmeister Kroatien muss noch zittern

Frankreichs WM-Finalgegner Kroatien muss auch noch um die Teilnahme zittern. Das Team ist bei der EM sicher dabei, wenn Ungarn am Donnerstag und Wales am 13. Oktober bezwungen werden. "Es ist entscheidend, dass wir nicht auf andere Ergebnisse angewiesen sind. Wir brauchen bestimmt noch fünf oder sechs Punkte, um die Qualifikation zu schaffen", meint Kroatien-Trainer Zlatko Dalic.

EM 2020: In diesen Stadien wird gespielt

Stadio Olimpico, Rom/Italien - Kapazität: 72.698 Zur Galerie
Stadio Olimpico, Rom/Italien - Kapazität: 72.698 ©
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Gruppe J: Italien komfortabler Gruppen-Erster

Deutlich entspannter ist die Lage bei der italienischen Auswahl. Die Squadra Azzurra hat ihr Trauma nach der verpassten Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr überwunden. Ein Sieg gegen Griechenland (12. Oktober) reicht der Mannschaft von Coach Roberto Mancini bereits zur EM-Teilnahme. Ciro Immobile, Ex-Spieler von Borussia Dortmund, setzt gegen die Griechen auf die Zuschauer: "Wir stehen vor einer harten Aufgabe. Die Fans sind in diesem Spiel ganz entscheidend, um den ersten Platz zu holen." Gruppenkontrahent Finnland peilt eine Turnierpremiere an – es wäre die erste Teilnahme an einem Endrundenturnier. Wegweisend ist das Duell mit Armenien (15. Oktober).

Gruppe F: Spanien peilt maximale Punkt-Ausbeute an

Titelmitfavorit Spanien ist das Ticket quasi nicht mehr zu nehmen. Bei einem Sieg in Norwegen (12. Oktober) und einem Ausrutscher der Rumänen gegen Färöer (12. Oktober) ist die EM-Teilnahme fix. Aus eigener Kraft würde ein weiterer Sieg in Schweden (15. Oktober) reichen. Mittelfeldspieler Dani Ceballos betont: "Unser Ziel ist es, die Europameisterschaft mit der maximalen Punkteausbeute aus den Spielen zu erreichen." Mit diesem Ziel gehen auch die anderen Topnationen in die letzten Quali-Spiele.

Qualifikation für EM 2020: Das sind die Gruppen

<b>Gruppe A</b>: England, Bulgarien, Tschechien, Montenegro, Kosovo Zur Galerie
Gruppe A: England, Bulgarien, Tschechien, Montenegro, Kosovo ©

Gruppe B: Ukraine vor Europameister Portugal

In der Gruppe B steht nach fünf Spielen erstaunlicherweise die Ukraine auf dem ersten Platz - vor Europameister Portugal. Die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo haben zwar noch ein Spiel Rückstand auf die Ukrainer, die Mannschaft von Trainer Andrii Shevchenko hat allerdings mit 13 Punkten ganze fünf Zähler Vorsprung. Neben den beiden Teams dürfen sich aber auch Serbien (7 Punkte) und Luxemburg (4 Punkte) noch Hoffnungen machen.

Gruppe D: Dreikampf zwischen Irland, Dänemark und der Schweiz

In Gruppe D liefern sich Irland (11 Punkte), Dänemark (9 Punkte) und die Schweiz (8 Punkte) ein Dreier-Rennen um die ersten beiden Plätze. Die drittplatzierten Eidgenossen sind allerdings noch ein Spiel im Rückstand. Am Samstag kommt es zum Spitzenspiel der Schweizer in Dänemark. Am nächsten Dienstag reist Tabellenführer Irland nach Genf.

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