10. Juni 2021 / 21:33 Uhr

EM-Start am Freitag: Aber die ersten Wolfsburger legen erst am Samstag los

EM-Start am Freitag: Aber die ersten Wolfsburger legen erst am Samstag los

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Startet am Sonntag in die EM: VfL-Stürmer Wout Weghorst mit der Niederlande.
Startet am Sonntag in die EM: VfL-Stürmer Wout Weghorst mit der Niederlande. © AP
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Am Freitag startet die EM mit dem Auftaktspiel zwischen der Türkei und Italien. Die ersten Profis des VfL Wolfsburg sind allerdings erst am Samstag im Einsatz.

Jetzt ist es so weit: Am Freitag startet die paneuropäische EM. Mit dabei sind auch sechs Profis des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, doch die legen erst in den nächsten Tagen los.

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Die ersten beiden VfLer, die bei der Europameisterschaft im Einsatz sind, sind Admir Mehmedi und Kevin Mbabu. Das Duo trifft am Samstag (15 Uhr) zum Auftakt mit der Schweiz auf Wales. Im weiteren Turnierverlauf bekommen es die Eidgenossen in Gruppe A noch mit Italien (Mi., 21 Uhr) und der Türkei (20. Juni, 18 Uhr) zu tun.

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Am Sonntag starten dann die vier übrigen Wolfsburger. Josip Brekalo spielt mit Kroatien gegen England (15 Uhr), Xaver Schlager und Pavao Pervan sind mit Österreich gegen Nordmazedonien gefodert (18 Uhr), und Wout Weghorst trifft mit der Niederlande auf die Ukraine (21 Uhr). Am Donnerstag (21 Uhr) gibt’s dann das direkte Duell zwischen der Niederlande und Österreich, Tags darauf spielen die Kroaten gegen Tschechien. Den Abschluss der Gruppenphase bilden mit VfL-Beteiligung am 21. Juni die Partien Österreich gegen Ukraine, Niederlande gegen Nordmazedonien (beide 18 Uhr) sowie einen Tag später (21 Uhr) Kroatien gegen Schottland.

DFL berät im Juli über 50+1-Regel

Sie hatte es angekündigt, nun war es so weit: Die Deutsche Fußball Liga hat sich in dieser Woche mit der Kritik des Bundeskartellamts bezüglich der Ausnahmen bei der 50+1-Regel im deutschen Profifußball befasst. Betroffen davon ist neben Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim auch der VfL Wolfsburg, der seit 2001 als 100-prozentige Tochter von Volkswagen geführt wird. Im nächsten Schritt wird diese Thematik im Juli in einer ohnehin geplanten außerordentlichen Mitgliederversammlung der DFL behandelt.

Die 50+1-Regel soll den Einfluss externer Investoren auf einen Profi-Klub begrenzen. Das Bundeskartellamt hatte die derzeit geltenden Ausnahmeregelungen kritisiert und eine Stellungnahme der besagten Vereine gefordert. Die DFL will bittet nun darum, die Frist für eine Stellungnahme zu verlängern.