08. Februar 2019 / 13:20 Uhr

Große Geste für Emiliano Sala: FC Nantes wird Rückennummer 9 nicht mehr vergeben

Große Geste für Emiliano Sala: FC Nantes wird Rückennummer 9 nicht mehr vergeben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Nantes will die Rückennummer des verstorbenen Profis Emiliano Sala nicht mehr vergeben.
Der FC Nantes will die Rückennummer des verstorbenen Profis Emiliano Sala nicht mehr vergeben. © imago/PanoramiC
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Nach dem Fund der Leiche von Emiliano Sala wird der FC Nantes seine Rückennummer 9 nicht mehr vergeben. "Emiliano hat seine Spuren hinterlassen", betonte Nantes-Präsident Waldemar Kita.

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Nach dem Fund der Leiche des argentinischen Fußballprofis Emiliano Sala will sein ehemaliger Verein künftig auf die Rückennummer des Argentiniers verzichten. „Es ist eine Tragödie, ich bin am Boden zerstört“, erklärte der Präsident des FC Nantes, Waldemar Kita, am Freitag in einer Mitteilung. „Emiliano hat seine Spuren hinterlassen. Deshalb möchte ich ihn, wie viele Fans, noch einmal ehren, indem ich die Nummer 9 zurücknehme.“

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Gut zwei Wochen nach dem Sturz seiner Propellermaschine in den Ärmelkanal war die Leiche des Fußballprofis Emiliano Sala am Donnerstag identifiziert worden. Sala hatte am 21. Januar von Frankreich aus zu seinem neuen Verein Cardiff City nach Wales fliegen wollen. Über dem Ärmelkanal verschwand die Propellermaschine des zuvor für den FC Nantes aktiven Fußballers und seines Piloten plötzlich von den Radarschirmen. In der nach fast zweiwöchiger Suche am Meeresgrund georteten Maschine wurde schließlich die Leiche des 28-Jährigen entdeckt.

Familie: "Sind in der Lage, um unseren Sohn und Bruder zu trauern"

Der FC Nantes sprach Salas Familie und Freunden sein Beileid aus. „Emiliano wird für immer Teil der Legenden sein, die die große Geschichte des FC Nantes geschrieben haben“, hieß es weiter in der Mitteilung. Es sei ein schwieriger Morgen, ein „alptraumhaftes Erwachen“, leider sei der Verein von der Realität eingeholt worden: „Emi' ist weg.“

„Wir sind nun in der Lage, um unseren Sohn und Bruder zu trauern“, teilte die Familie des Fußballprofis nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP mit. Es sei eine „unschätzbare Hilfe“ gewesen, wie viele Menschen weltweit die Suche unterstützt hätten.

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