29. November 2019 / 12:54 Uhr

Kaum Zuschauer im Emirates: Deshalb war das Arsenal-Stadion gegen Eintracht Frankfurt so leer

Kaum Zuschauer im Emirates: Deshalb war das Arsenal-Stadion gegen Eintracht Frankfurt so leer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Viele Sitze blieben leer im Emirates Stadium des FC Arsenal bei der Partie gegen Eintracht Frankfurt. Die deutschen Fans (kleines Foto, o.) wurden nicht ins Stadion gelassen. 
Viele Sitze blieben leer im Emirates Stadium des FC Arsenal bei der Partie gegen Eintracht Frankfurt. Die deutschen Fans (kleines Foto, o.) wurden nicht ins Stadion gelassen.  © dpa/AP
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Beim Spiel zwischen dem FC Arsenal und Eintracht Frankfurt bleiben zahlreiche Plätze des Emirates leer. Nach dem Zuschauer-Ausschluss für die Fans der SGE blieben auch viele Fans der Gunners dem Europa-League-Spiel fern. Das hat zwei Gründe.

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Das Emirates Stadium des FC Arsenal war noch nie für seine großartige Stimmung bekannt - beim Europa-League-Spiel gegen Eintracht Frankfurt, das die Londoner mit 1:2 verloren, war der Blick auf die Ränge allerdings erschreckend. Kaum ein Londoner schien sich ins Stadion verirrt zu haben, die Ränge schienen wie leergefegt. Die Fans der Frankfurter waren im Stadion ohnehin unerwünscht, nachdem die Eintracht für seine internationalen Auswärtsspiele eine Zuschauersperre aufgebrummt bekommen hatte. Doch auch die Anhänger der Gastgeber sorgten mit ihrem Fehlen für Aufsehen - aus zwei konkreten Gründen.

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Warum ist das Arsenal-Stadion gegen Frankfurt wie leergefegt, obwohl Arsenal rund 45.000 Dauerkartenbesitzer hat? Ein Sprecher des Arsenal Supporter Trusts teilte mit: "Unsere Hände sind gebunden, weil die Auswärtsfans gesperrt sind und Arsenal nicht in der Lage war, die Ticketbörse zu öffnen. Wir erwarten eine signifikant niedrigere Besucherzahl, das zeigt auch die Unzufriedenheit der Fans."

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Vieira, Pirés, Henry und Cole - sie gehörten zu den Leistungsträgern bei den "Invincibles", der legendären Arsenal-Mannschaft der Saison 2003/04, die in der Premier League in allen 38 Meisterschaftsspielen ungeschlagen blieb. Aber was machen Sie heute? Der SPORTBUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. ©
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Strenge Strafen für Arsenal-Fans, die ihre Tickets weitergeben

Der erste Grund: Nach Rücksprache mit der Polizei hatte Arsenal extrem strenge Vorschriften für den Ticket-Verkauf ausgegeben - offenbar aus Angst, dass so mancher Frankfurt-Fan doch noch den Weg ins Stadion findet. Es gab doppelte Einlass-Kontrollen, mehr Ordner und strenge Strafen für englische Fans, die ihre Dauerkarten an Frankfurter weitergaben. Sogar die Klub-Mitgliedschaft werde ihnen entzogen - und damit die Chance, in Zukunft an Tickets zu kommen. Trotzdem gelangten einige Anhänger der Hessen ins Stadion - und machten sich in den Schlussminuten lautstark bemerkbar...

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Der zweite Grund: Auch sportlich könnte die Stimmung um Arsenal besser sein. Trainer Unai Emery wird von den Fans sehr kritisch gesehen. Der Baske hatte den Job bei den Gunners 2018 von Arsenal-Legende Arsène Wenger übernommen, konnte der Mannschaft bisher aber noch nicht seinen Stempel aufdrücken. In der Premier League sind die Londoner auf den achten Platz abgerutscht.

Emery hat im Kader massive Veränderungen vorgenommen und mit Weltmeister Mesut Özil seinen wohl prominentesten Spieler nahezu komplett ausgeschlossen. Auch die Beziehung zwischen Mannschaft und Fans ist sehr schlecht, zuletzt sorgte der Eklat zwischen dem Publikum und Ex-Kapitän Granit Xhaka für Schlagzeilen. Bisher war die niedrigste Zuschauerzahl bei einem Heimspiel von Arsenal 44.064 - bei einem Ligapokal-Auftritt gegen Doncaster Rovers im September 2017.

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Hunderte Eintracht-Fans empfangen SGE-Spieler vor dem Stadion

Trotz des Fan-Auschlusses haben sich zahlreiche Fans von Eintracht Frankfurt auf den Weg nach London gemacht. Vor der Partie empfingen Hunderte Anhänger der Hessen den Mannschaftsbus vor der Arena. Die Behörden rechneten vor der Partie mit rund 2000 Fans in London, mindestens 1000 dürften sich am Ende auf den Weg in die britische Hauptstadt gemacht haben. Auf dem Vorplatz des Stadions war vor dem Anpfiff fast mehr los als während der Partie auf den Rängen...

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