26. Februar 2021 / 23:01 Uhr

"Immer emotional": Rangelei zwischen Hinteregger und Füllkrug nach Werder-Sieg gegen Frankfurt

"Immer emotional": Rangelei zwischen Hinteregger und Füllkrug nach Werder-Sieg gegen Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auf und neben dem Platz kam es bei der Partie zwischen Werder und Frankfurt zu Rangeleien.
Auf und neben dem Platz kam es bei der Partie zwischen Werder und Frankfurt zu Rangeleien. © IMAGO/Revierfoto/Poolfoto/Nordphoto (Montage)
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Nach dem überraschenden 2:1-Sieg von Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt gerieten Martin Hinteregger und Niklas Füllkrug im Kabinengang aneinander. Makoto Hasebe kritisierte den Umgang untereinander während der Partie.

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Am Ende wurde es richtig emotional! Im Kabinengang des Bremer Weserstadions kam es nach Schlusspfiff zu einer kleinen Rangelei zwischen Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt und Werder-Profi Niklas Füllkrug. Wie bei DAZN zu sehen war, sprachen die beiden erst miteinander, Füllkrug nahm Hinteregger in den Arm - doch dieser schubste den Bremer Stürmer von sich weg. Auch Florian Kohfeldt und SGE-Sportdirektor Bruno Hübner lieferten sich ein Wortgefecht.

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"Gegen Bremen ist es immer emotional", sagte Frankfurts Kapitän Makoto Hasebe nach dem Spiel bei DAZN zu diesen Szenen. "Manchmal ist es von beiden Seiten zu viel. Heute wurde zu viel auf dem Platz und der Tribüne geredet", sagte der besonnene Japaner. Die beiden Trainer Florian Kohfeldt und Adi Hütter gerieten bereits an der Seitenlinie verbal aneinander und stritten nach dem Schlusspfiff zum 2:1-Sieg von Werder auch beim Verlassen des Spielfelds noch weiter. "Diese Emotionen gehören zum Fußball. Da fallen teilweise Wörter, aber das ist einfach so. Das ist kein Schachspiel oder ein Konzertbesuch in der Oper", sagte Hütter.

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Der etwas überraschende 2:1-Sieg der Bremer über den Champions-League-Aspiranten hatte wohl die Emotionen hochkochen lassen. Schon auf dem Platz war dies gegen Ende der Partie deutlich zu spüren. Nach einem Stolperer von Bremens Marco Friedl, der Andre Silva in die Hacken fiel, gab es eine Rudelbildung. Amin Younes nahm sich den Österreicher zur Brust. Es wurde viel diskutiert, auf dem Platz war es nickelig.

"Wir wussten, was Werder für einen Fußball spielt. Wir sind gut gestartet, warum wir die Linie dann so verlieren, ist mir ein Rätsel", ärgerte sich deshalb Frankfurts Djibril Sow, der selbst unfreiwillig schon in der Anfangsphase im Blickpunkt stand. Er berührte bei einer Klärungsaktion der Bremer Hintermannschaft wohl zuletzt den Ball. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied dennoch auf Frankfurt-Ecke, die zur frühen Führung durch Silva führte. Danach kam Bremen aber immer besser ins Spiel - und drehte die Partie schlussendlich. "Ich bin ein großer Freund davon, dass man sich nach dem Spiel die Hand gibt und Emotionen Emotionen sein lässt. Die Eintracht spielt eine überragende Saison und muss einfach auch mit Anstand verlieren können", sagte Kohfeldt.