07. August 2019 / 08:44 Uhr

Emotionaler Abschied: Philipp Tschauner sagt noch einmal Servus zu Hannover 96

Emotionaler Abschied: Philipp Tschauner sagt noch einmal Servus zu Hannover 96

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die emotionale Verabschiedung von Philipp Tschauner
 (links). Torwarttrainer Jörg Sievers bekommt eine feste Umarmung.
Die emotionale Verabschiedung von Philipp Tschauner (links). Torwarttrainer Jörg Sievers bekommt eine feste Umarmung. © Florian Petrow
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Am Dienstagnachmittag war es soweit. Philipp Tschauner musste sich von seinen Mannschaftskollegen bei Hannover 96 verabschieden. Nach einer kurzen Rede gab´s eine lange Umarmung für Torwarttrainer Jörg Sievers.

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Es war ein Abschied, aber Philipp Tschauner (33) lächelte trotzdem breit. Der Torwart, der vor einer Woche bei RB Leipzig unterschrieben hatte, sagte beim 96-Training am Dienstagnachmittag nochmal: Servus. Erst eine kleine Abschiedsrede vor den Ex-Kollegen, eine herzlicher Verabschiedung mit Mirko Slomka, Torwarttainer und -ikone Jörg Sievers und Co. „Ich war kurz in der Kabine, aber da war es so unübersichtlich. Dann bin ich halt noch mal auf den Platz“, erzählt Tschauner später.

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Warmer Abschied: Tschauner
 richtet seine letzten Worte an die Mannschaft von Hannover 96. Der Keeper schließt sich RB Leipzig an.  Zur Galerie
Warmer Abschied: Tschauner richtet seine letzten Worte an die Mannschaft von Hannover 96. Der Keeper schließt sich RB Leipzig an.  ©
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Liebe Worte zum Abschied

Der Abschied fällt nicht leicht, der Keeper verbindet viel mit 96 – zum Beispiel den Aufstieg 2017. Aber: „Es sind nicht mehr allzu viele da, mit denen ich das ganz Emotionale erlebt habe und mit denen ich eine ganz enge Ebene hatte“, verrät Tschauni. „Wenn Flori Hüber, Martin Harnik oder Fülle da gewesen wären, hätte ich sicher Rotz und Wasser geheult.“ Liebe Worte gab’s trotzdem.

In Bildern: Die Zeit von Philipp Tschauner bei Hannover 96


Im Jahr 2015 wurde der gebürtige Schwabacher vom damaligen 96-Sportdirektor Dirk Dufner an die Leine gelotst. Über den 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München und FC St. Pauli verschlug es Tschauni in die Landeshauptstadt zu Hannover 96. Zur Galerie
Im Jahr 2015 wurde der gebürtige Schwabacher vom damaligen 96-Sportdirektor Dirk Dufner an die Leine gelotst. Über den 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München und FC St. Pauli verschlug es "Tschauni" in die Landeshauptstadt zu Hannover 96. ©

Tschauner wird nach Karriereende Torwarttrainer

In Leipzig hat er einen Rentenvertrag unterschrieben, wird erst mal Nummer drei. „Das ist eine große Aufgabe und ganz anders in Leipzig“, sagt Tschauner. „Die erste Eindrücke waren wahnsinnig toll.“ Nur der allererste sorgte einen Moment für gemischte Gefühle: „Es ist schon komisch, etwas zu unterschreiben, auf dem steht, dass es dann vorbei ist.“ Denn der Keeper wird nach dem aktiven Karriereende sofort Torwarttrainer bei RB. „Aber es ist gleichzeitig schön, dass es dann in anderer Form im Fußball weitergeht!“

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Die Karriere von Philipp Tschauner in Bildern

Nach einem Jahr in der F-Jugend des TSV Wendelstein begann Philipp Tschauner im Jahr 1995 seine Laufbahn beim 1. FC Nürnberg. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften. Zur Galerie
Nach einem Jahr in der F-Jugend des TSV Wendelstein begann Philipp Tschauner im Jahr 1995 seine Laufbahn beim 1. FC Nürnberg. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften. ©

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