02. August 2019 / 17:51 Uhr

Emotionales Wiedersehen: Eintracht Braunschweig trifft auf Lieberknechts MSV Duisburg

Emotionales Wiedersehen: Eintracht Braunschweig trifft auf Lieberknechts MSV Duisburg

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Torsten Lieberknecht (links) kehrt erstmals als Trainer einer anderen Mannschaft zu seinem Ex-Klub Eintracht Braunschweig zurück. Geschenke wird Christian Flüthmann seinem Kollegen aber nicht machen.
Torsten Lieberknecht (links) kehrt erstmals als Trainer einer anderen Mannschaft zu seinem Ex-Klub Eintracht Braunschweig zurück. Geschenke wird Christian Flüthmann seinem Kollegen aber nicht machen. © imago images/Collage
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Das wird das emotionalste Drittliga-Spiel des Jahres: Am Sonntag (13 Uhr) spielt Eintracht Braunschweig gegen den MSV Duisburg. Es ist die erste Rückkehr des Braunschweiger Kult-Trainers Torsten Lieberknecht an seine alte Wirkungsstätte.

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Während bei der Eintracht schon der dritte Nachfolger seit der Trennung von Lieberknecht im Mai 2018 auf der Bank sitzt, ist Braunschweig für den Pfälzer immer noch der aktuelle Ex-Verein. „Ich hoffe natürlich, dass die Braunschweiger Fans, wenn sie mich sehen, genauso positive Erinnerungen an die lange Zeit haben wie ich“, sagte der am Donnerstag 46 Jahre alt gewordene Coach in einem Interview mit der „Braunschweiger Zeitung“.

Es ist damit zu rechen, dass Lieberknecht von der Mehrheit gerade der Kurven-Fans herzlich empfangen wird. Für seinen Kollegen auf der Eintracht-Trainerbank ist das Ganze ein Spiel wie jedes anderes – Christian Flüthmann kennt seinen Vor-Vor-Vorgänger bisher noch nicht mal persönlich.

„Ich habe allen Respekt vor dem, was Torsten Lieberknecht hier geleistet hat. Aber in den 90 Minuten ist das für uns kein Thema“, stellt der 37-Jährige unmissverständlich klar. Duisburgs emotionaler Coach hingegen hat in seinen zehn Jahren bei der Eintracht seine größten Erfolge (zwei Aufstiege), aber eben auch seine größten Niederlagen (unter anderem den Abstieg 2018) erlebt – und dabei viele, viele Tränen vergossen.

Eine Ära geht zu Ende: Das war die Zeit von Torsten Lieberknecht bei Eintracht Braunschweig

Zunächst war Torsten Lieberknecht von 2003 bis 2007 als Spieler für die Eintracht am Ball... Zur Galerie
Zunächst war Torsten Lieberknecht von 2003 bis 2007 als Spieler für die Eintracht am Ball... ©
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Löwen wollen vierten Sieg im vierten Spiel

Fast in den Hintergrund rückt dabei, dass es auch ein echtes Spitzenspiel ist, wenn die Blau-Gelben auf den personell runderneuerten Zweitliga-Absteiger treffen. „Sie sind in einer guten Verfassung und zeigen, dass sie nach dem großen Umbruch gut aufgestellt sind“, lobt Flüthmann die Zebras.

Doch auch seine Löwen sind in Top-Form, wollen im vierten Spiel den vierten Sieg. Möglicherweise ist Bernd Nehrig wieder dabei. Der Kapitän hatte zuletzt wegen eines grippalen Infekts pausiert, hat diese Woche aber wieder komplett mittrainiert.

Nehrig ist einer derer, die erst in der vergangenen Saison kamen. Andere waren aber wesentliche Bestandteile der Ära Lieberknecht bei der Eintracht: Benjamin Kessel, Orhan Ademi und Marc Pfitzner absolvierten unter ihm ihre einzigen Bundesliga-Spiele, Jasmin Fejzic trainiert fünf Jahre unter dem Pfälzer, Niko Kijewski wurde unter ihm zum Profi. Und Zeugwart „Bussi“ Skolik kennt Lieberknecht sogar schon seit 2003, als der heutige Duisburger Trainer nach Braunschweig wechselte. Bei Lieberknechts Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte gibt eine Menge Hände zu schütteln – und es wird mit Sicherheit emotional.

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