07. April 2021 / 18:42 Uhr

Empor Rostock und die Seawolves verschieben Modellversuch mit Zuschauern

Empor Rostock und die Seawolves verschieben Modellversuch mit Zuschauern

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Die Handballer des HC Empor Rostock – im Bild Jaris Tobeler – spielen am Sonntag vor leeren Rängen in der Stadthalle gegen Spenge.
Die Handballer des HC Empor Rostock – im Bild Jaris Tobeler – spielen am Sonntag vor leeren Rängen in der Stadthalle gegen Spenge. © Sebastian Heger
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Ursprünglich wollten die Seawolves-Basketballer und die Empor-Handballer aus Rostock ihre Heimspiele am kommenden Wochenende vor jeweils 500 Zuschauern austragen. Daraus wird nichts. Der Modellversuch wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

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Rostock Seawolves und der HC Empor Rostock müssen auf die Rückkehr von Zuschauern weiter warten. „Aufgrund der aktuell weiter angespannten und schwer einzuschätzenden Lage in der Corona-Pandemie mit steigenden Infektionszahlen gab es seitens Stadt und des Landes Mecklenburg Vorpommern keinen positiven Bescheid für die Durchführung der Veranstaltung mit Publikum“, teilte der Basketball-Zweitligist am Mittwochabend mit. Bis dahin hatten er und der Handballclub Empor die Planungen für das Modellprojekt „Zuschauerrückkehr Indoor“ vorangetrieben.

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„Die Entscheidung fühlt sich richtig an, auch wenn der damit verbundene umfangreiche Aufwand und der nicht gesetzte erste Schritt in die richtige Richtung frustrierend sind“, sagt Seawolves-Geschäftsführer André Jürgens.

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„Im Hinblick auf die Überlegungen der Bundesregierung, auf einen bundeseinheitlichen verschärften Lockdown hinzuarbeiten, wäre es aus unserer Sicht, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der deutschlandweit steigenden Zahl von Neuinfektionen, kein gutes Signal, am nächsten Wochenende noch Spiele vor Zuschauern durchzuführen“, ergänzte Stefan Güter, Geschäftsführer des HC Empor Rostock.

Nachdem das Gesundheitsamt der Hansestadt Rostock am Dienstag Zustimmung signalisiert hatte, dass bei einem Modellversuch 500 Zuschauer zu den Heimspielen der Seawolves und des HC Empor zuzulassen werden könnten, hatten beide Vereine gehofft. Nach der Entscheidung haben sich alle Beteiligten darauf verständigt, die Modellprojekte auf einen späteren Termin zu verschieben.