18. August 2019 / 19:08 Uhr

Empor Rostock zu stark für den Oranienburger HC

Empor Rostock zu stark für den Oranienburger HC

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
OHC-Kapitän Robin Manderscheid (3.v.r.), hier im Duell mit Rostock beim Matthäi-Cup, kam im Pokal nur dosiert zum Einsatz.
OHC-Kapitän Robin Manderscheid (3.v.r.), hier im Duell mit Rostock beim Matthäi-Cup, kam im Pokal nur dosiert zum Einsatz. © Robert Roeske
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Handball DHB-Pokal: Drittliga-Handballer aus Oranienburg scheitern in der DHB-Pokal-Auftaktrunde. Hamm-Westfalen gewinnt First-Four-Turnier in Minden.

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Nichts wurde es mit einem Finalauftritt am Sonntag im Erstrunden-Final-Four des DHB-Pokals. Am Sonnabendabend saßen die Drittliga-Handballer des Oranienburger HC schon wieder im Bus Richtung Heimat. Das Halbfinale des Viererturniers im nordrhein-westfälischen Dankersen gegen den Liga-Konkurrenten und aktuellen Staffelmeister Empor Rostock ging 29:31 (14:15) verloren.

Dass der 20:15-Finalsieg gegen die Rostocker vor zwei Wochen beim eigenen Matthäi-Cup nichts mehr zählen würde, wusste OHC-Trainer Christian Pahl vorher. Das Ergebnis sei kein Maßstab für den Cup-Auftakt, sagte er. Trotzdem legten die Oranienburger wieder vor, lagen bis zum 6:5 in der 8. Minute in Führung. Dann drehte der HC Empor die Partie, konnte sich beim 12:9 (20.) erstmals absetzen. Pahls Schützlinge blieben dran, hatten drei Minuten später schon wieder zum 12:12 ausgeglichen und gingen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause (14:15). „Ich bin nicht unzufrieden mit dem Auftritt“, sagte Christian Pahl. „Das haben die Jungs über weite Strecken gut gemacht.“

3. Matthäi-Cup des Oranienburger HC

Impressionen vom 3. Matthäi-Cup des Oranienburger HC. Zur Galerie
Impressionen vom 3. Matthäi-Cup des Oranienburger HC. © Robert Roeske
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Nach der Pause verloren seine Spieler etwas den Anschluss. Rostock führte mit vier Toren (19:15, 36.). Aber wieder kämpften sich die Handballer aus Oberhavel zurück ins Spiel, konnten den Abstand verkürzen, aber nicht mehr aufholen. Auch, weil der OHC in entscheidenden Momenten gute Einwurfsituationen nicht nutzte.

Pahl sprach nach Spielende trotz des Ausscheidens vom besten Auftritt der Vorbereitung. „Das macht Mut für den Saisonauftakt am kommenden Wochenende gegen TuS Vinnhorst“, so der OHC-Coach, der aus verschiedenen Gründen komplett auf Lasse Scharge, Nils Müller und Yannick Schindel verzichten musste. Alle drei traten die 365 Kilometer weite Anreise gar nicht erst an. Kapitän Robin Manderscheid (Prellung) und Darius Krai (Knie) standen zwar auf der Platte, wurden aber nur sporadisch eingesetzt, sodass Youngster und Neuzugang Aaron Krai verhältnismäßig viel Spielzeit bekam.

Für den Oranienburger Handball-Club geht die Vorbereitung auf die neue Saison, die am Sonnabend mit dem Heimspiel gegen Vinnhorst beginnt, nun auf die Zielgerade. Am vergangenen Wochenende hatte Trainer Pahl trotz des Pokalspiels ein straffes Programm aufgestellt. Denn bereits am Freitag absolvierte der OHC bei Oberliga-Aufsteiger Brandenburg-West ein Testspiel, das er klar mit 33:17 gewann.

Minden blamiert sich

Handball-Bundesligist und Pokal-Gastgeber TSV GWD Minden ist im zweiten Halbfinale des Pokal-First-Four krachend ausgeschieden. Die Mindener verloren vor 318 Zuschauern gegen Zweitligist ASV Hamm-Westfalen klar mit 21:31 (9:15). „Das ist jetzt wirklich schwer in Worte zu fassen“, zeigte sich GWD-Kapitän Marian Michalczik schockiert. Im Finale am Sonntag setzte sich der Zweitligist gegen OHC-Bezwinger Rostock klar 28:19 (16:11) durch und steht somit in der 2. Runde.

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