26. November 2019 / 11:32 Uhr

Empor Schenkenberg auf Tuchfühlung mit Blau-Gelb Falkensee (mit Galerie)

Empor Schenkenberg auf Tuchfühlung mit Blau-Gelb Falkensee (mit Galerie)

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Freuen sich nach einer starken zweiten Halbzeit über den 6:1-Sieg: Die Kicker des SV Empor Schenkenberg.
Freuen sich nach einer starken zweiten Halbzeit über den 6:1-Sieg: Die Kicker des SV Empor Schenkenberg. © Verein
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Kreisoberliga Havelland: Der 13. Spieltag in der Zusammenfassung.

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Germania 90 Berge – Blau-Gelb Falkensee 0:1 (0:0). Die Gastgeber lieferten dem Spitzenreiter einen großen Kampf. In Hälfte zwei häuften sich die Chancen für die Blau-Gelben, doch zunächst war Keeper Helbig nicht zu überwinden. In der 77. Minute fand dann ein leichter Ball den Weg ins Tor.

Empor Schenkenberg – TSV Treuenbrietzen 6:1 (0:0). In Hälfte eins fehlte Schenkenberg die nötige Spannung, um die Treuenbrietzener Defensive zu überwinden. Die Gastgeber vergaben zudem einen Elfmeter. Nach knapp 70 Minuten waren die Gäste dann müde gespielt. Die Führung der Empor-Elf konnte Treuenbrietzen schnell mit dem Ausgleich beantworten. Aber schon im Gegenzug legte Schenkenberg das 2:1 vor und kam in der Folge schnell zu weiteren Toren.

In Bildern: Empor Schenkenberg siegt mit 6:1 gegen den TSV Treuenbrietzen.

Die Kicker des SV Empor Schenkenberg (grüne Trikots) sicherten sich durch eine starke zweite Halbzeit einen 6:1-Heimsieg gegen den TSV Treuenbrietzen. Zur Galerie
Die Kicker des SV Empor Schenkenberg (grüne Trikots) sicherten sich durch eine starke zweite Halbzeit einen 6:1-Heimsieg gegen den TSV Treuenbrietzen. © Verein

SpG Ziesar/Glienecke – Fortuna Babelsberg II 5:2 (2:0). Ziesar begann gut, nutzte aber die ersten Chancen nicht. In der Folge hatten die Gäste mehr Ballbesitz, die Tore zum 2:0 bis zur Pause machten aber die Gastgeber. Nach Wiederbeginn schien Ziesar noch in der Kabine zu sein, was die Fortuna-Reserve innerhalb von fünf Minuten zum Ausgleich nutzte. Dann wurden die Platzherren langsam wieder wach. Angetrieben von Konrad Dietz, der die drei weiteren Treffer über rechts mustergültig vorbereitet, machte die Elf von Ziesar alles klar, zumal sich die Gäste durch eine Rote Karte (75.) noch selbst schwächten. Das Spiel war eine Stunde unterbrochen, weil sich Kevin König schwer an der Schulter verletzte und der Notarzt per Hubschrauber kam.

FSV Brück – RSV Eintracht 1949 II 3:3 (2:2). Ein engagierter Auftritt der Hausherren gegen den bis dato Tabellenzweiten. Die Führung wechselte mehrfach. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Eintracht den Druck und kam zum 3:2. Doch Brück gelang noch der Ausgleich.

Kreisoberliga Havelland: FSV Brück 1922 belohnt sich gegen den RSV Eintracht II mit einem Heimpunkt.

Der Brücker Gastgeber (in Rot) trotzte dem Favoriten aus Stahnsdorf einen Punkt ab. Zur Galerie
Der Brücker Gastgeber (in Rot) trotzte dem Favoriten aus Stahnsdorf einen Punkt ab. © Jörgen Heller

SV Dallgow 47 – FC Borussia Brandenburg 0:3 (0:0). Die Dallgower schwächten sich früh durch eine Rote Karte (10.). Trotzdem besaßen die Gastgeber in der Folge gute Chancen, scheiterten aber am Borussia-Torwart oder in Hälfte zwei an der Lattenunterkante. Für die Gäste machte dann Stürmer Simon Brügmann kurz nach der Pause das 1:0 und legte auch gleich das 2:0 nach. Ein Elfmeter bracht sogar noch das 3:0. „Das Ergebnis war vielleicht etwas zu hoch. Aber Dallgow hat sich selbst geschwächt und dann auch kein Tor geschossen“, sagte Borussia-Trainer Felix Klepzig.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik

SG Saarmund - Juventas Crew Alpha 1:3 (1:3). Diesmal hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite. Saarmund ging früh in Führung. „Das war für uns besser als gedacht, denn danach haben sie uns spielen lassen“, sagte Juventas-Trainer Ralf Baierl, dessen Team bis zur Pause drei blitzsaubere Tore machte.

Alemania Fohrde – Eintracht Friesack 2:3 (1:2). Nach einer ausgeglichenen halben Stunde legten die Gäste einen Doppelpack vor. Fohrde antwortete postwendend und hatte Pech mit einem Lattentreffer, kam aber nach dem Wechsel dann doch zum Ausgleich. Die Eintracht-Elf kam dann durch Dennis Muth zur abermaligen Führung, die sie bis zum Schluss verteidigte.

SV Roskow – Stahl Brandenburg II 0:1 (0:1). Auf schwerem Boden lieferten sich beide Teams ein Kampfspiel. Kurz vor der Pause gingen die Gäste in Führung. In Hälfte zwei hatte Roskow optische Vorteile, tat sich aber im Erspielen von Chancen schwer. Auch zwei Platzverweise, ein verschossener Elfmeter und zwei ungenutzte Großchancen brachten keine Ergebniskorrektur mehr. „Wir haben insgesamt mehr reingeworfen“, sagte Nico Wilhelm, Spielertrainer der Stahl-Reserve.