26. Mai 2019 / 20:31 Uhr

Empor Schenkenberg holt sich den Kreispokal

Empor Schenkenberg holt sich den Kreispokal

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Empor Schenkenberg bejubelte am Sonntag mit den Fans den Kreispokalsieg 2019.
Empor Schenkenberg bejubelte am Sonntag mit den Fans den Kreispokalsieg 2019. © Marcus Alert
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Kreispokal Havelland: Team von Trainer Ike Wittke besiegt den SV Dallgow vor 400 Zuschauern.

Empor Schenkenberg – SV Dallgow 3:1 (2:1). Tore: 1:0 Rico Schilling (18.), 2:0 Florian Strehlau (27.), 2:1 Daniel Löser (33.), 3:1 Martin Rebesky (90.+1). Zuschauer: 400.

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Die Enttäuschung war bei den Kreisoberliga-Fußballern des SV Dallgow am Sonntagnachmittag natürlich groß. Vor 400 Zuschauern musste sich die Mannschaft dem Ligarivalen Empor Schenkenberg im Endspiel des Kreispokals mit 1:3 (1:2) geschlagen geben und mit den Silbermedaillen Vorlieb nehmen. „Die Enttäuschung ist bei allen Beteiligten riesig. Trotzdem gratulieren wir Empor Schenkenberg. Wer am Ende das Finale gewinnt, hat sich den Titel auch verdient“, erklärte Uwe Timmel aus der Dallgower Abteilungsleitung.

Gerade als seine Mannschaft am Drücker war, kassierte sie durch den schnellen Empor-Angreifer Rico Schilling das 0:1 (18.) und musste wenig später durch Florian Strehlau (27.) den zweiten Gegentreffer hinnehmen. „Danach konnten wir durch Daniel Löser verkürzen“, so Timmel.


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Nach dem Seitenwechsel hätten die Dallgower zwar durchaus ihre Gelegenheiten zum Ausgleich gehabt, agierten laut Timmel insgesamt aber „nicht zwingend genug“. Martin Rebesky sorgte dann in der ersten Minute der Nachspielzeit für die Entscheidung zugunsten der Schenkenberger, die in der Punktspielsaison noch beide Vergleiche mit den Osthavelländern verloren hatten. „Uns hat wieder einmal auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt“, sagte Timmel, der trotz der bitteren Niederlage lobende Worte für den FC Borussia Brandenburg als Ausrichter fand. „Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Was in der Kürze der Zeit auf die Beine gestellt wurde, war klasse.“

„Wir haben von Beginn an tief gestanden und vor allem in der ersten Hälfte unsere Chancen eiskalt genutzt. Nach der Pause haben wir dann offensiv einiges liegengelassen“, befand der Schenkenberger Coach Ike Wittke. Seine erste Umarmung galt seiner Frau und dann war der Ehrenvorsitzende des SV Empor, Armin Bach, an der Reihe. „Wir mussten als Verein immerhin etwas über 20 Jahre warten, bis wir uns den Kreispokal erneut sichern konnten“, so Bach. Zuletzt habe man im Jahre 1998 den Pott geholt. Damals in Netzen durch einen Sieg über Rot-Weiß Brandenburg.

Schnell waren nach dem Abpfiff die Kreispokal-Sieger-Trikots herausgeholt, gab es für Trainer Wittke auch eine kleine Dusche, während die Dallgower enttäuscht dreinblickten.

Empor Schenkenberg: Nico Breuer – Tom Breman (63. Markus Polei), Nick Mahlow (77. Michael Pietzsch), Martin Rebesky, Martin Mecke, Florian Strehlau, Jan Kaiser, Rico Schilling, Max-Bennet Säger, Daniel Meyer, Chris Mahnke (83. Erik Preissler).
SV Dallgow: Alexander Thoms – Marco Tober, Artwin Archut (65. Steven Boley), Daniel Löser, Jan Steffens, Justin Hennefuß, Nils Pinkert, Julian Bissantz, Daniel Knetsch (69. Mirko Hans), Alexander Rust (49. Tom Ganns(, Mirko Dessel.