08. September 2019 / 12:09 Uhr

Empor Schenkenberg verpasst die nächste Sensation nur knapp (mit Galerie)

Empor Schenkenberg verpasst die nächste Sensation nur knapp (mit Galerie)

Marcus Alert
Märkische Allgemeine Zeitung
Rico Schilling wirbelte die Abwehr des Brandenburgligisten Bernau mehrfach kräftig durcheinander.
Rico Schilling wirbelte die Abwehr des Brandenburgligisten Bernau mehrfach kräftig durcheinander. © Marcus Alert
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AOK-Landespokal: Nach frühem Führungstor unterliegt der Kreispokalsieger dem Brandenburgligisten FSV Bernau knapp mit 1:2.

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Der Pokaltraum ist zu Ende. Der Kreisoberligist Empor Schenkenberg unterlag am Sonnabend in der 2. Landespokal-Runde dem Brandenburgligisten FSV Bernau denkbar knapp mit 1:2 (1:1). „Wir sind natürlich ein wenig enttäuscht“, räumte Trainer Ike Wittke unmittelbar nach dem Abpfiff ein. Doch sei dies wieder ein tolles Bonusspiel gewesen.

290 Zuschauer hofften auf die nächste Überraschung. In Runde eins hatten die Schenkenberger bereits den Brandenburgligisten Union Klosterfelde eliminiert. Und bereits in der 2. Minute schoss Rico Schilling den Gastgeber in Front. Das nährte natürlich die Hoffnung auf das Weiterkommen. Doch der FSV Bernau zeigte sich nicht geschockt. Bereits zehn Minuten später sah Keeper Nico Breuer überhaupt nicht gut aus, als ein harmloser Ball in sein Tor kullerte und es 1:1 stand. Das Spiel verlief jetzt völlig ausgeglichen.

In Bildern: Empor Schenkenberg verliert gegen den FSV Bernau mit 1:2

Empor Schenkenberg (grüne Trikots) verliert vor 290 Zuschauern in der zweiten Landespokal-Runde gegen den FSV Bernau mit 1:2 (1:1). Rico Schilling brachte den Kreioberligisten nach zwei Minuten in Führung, Antrew Lubega traf für den Brandenburgliga-Vertreter jedoch doppelt. Zur Galerie
Empor Schenkenberg (grüne Trikots) verliert vor 290 Zuschauern in der zweiten Landespokal-Runde gegen den FSV Bernau mit 1:2 (1:1). Rico Schilling brachte den Kreioberligisten nach zwei Minuten in Führung, Antrew Lubega traf für den Brandenburgliga-Vertreter jedoch doppelt. © Verein
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Doch dann bekam Leif Oppenborn einen Schuss an die Hand und der Referee zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Keeper Breuer war zwar in der richtigen Ecke, doch sprang der Ball auch ohne ihn vom Pfosten zurück ins Feld. Schenkenberg wurde nun wieder stärker. So jagte René Görisch einen Schuss knapp über das Dreiangel, Schilling scheiterte am stark haltenden Keeper und Max-Bennet Säger verpasste in der 43. Minute denkbar knapp die neuerliche Führung. Und fast mit dem Pausenpfiff hatte René Görisch nochmals eine gute Möglichkeit.

Auch in Hälfte zwei war zwischen den beiden Mannschaften kein Klassenunterschied zu erkennen. Doch in der 58. Minute fiel wie aus dem Nichts der Bernauer Führungstreffer. Schenkenberg musste nun mehr investieren. Bernau versuchte den Spielfluss immer wieder mit kleinen Fouls zu stören. Und selbst blieb man nach einem Foul nun minutenlang auf dem Rasen liegen, um so die Uhr herunterlaufen zu lassen. Ärgerlich war Mitte der 2. Halbzeit sicherlich, dass René Görisch nicht das Tor anvisierte, sondern eine Variante einleiten wollte, die gründlich schief ging. Am Ende fehlte den Schenkenbergern wohl auch die Kraft, um noch einmal alles nach vorn zu werfen. So blieb es bei der knappen Niederlage.

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Am Mittelkreis bat der Schiedsrichter dann nach dem Abpfiff aus Angst vor Übergriffen den Schenkenberger Trainer ihn in die Kabine zu begleiten. Er traf zwar einige fragwürdige Entscheidungen, die aber nicht spielentscheidend waren. „Wir können uns jetzt wieder voll auf die Meisterschaft und auf den Kreispokal konzentrieren“, so der Schenkenberger Trainer Ike Wittke.

Empor Schenkenberg: Nico Breuer, Martin Rebesky, Leif Oppenborn (90.+3 Erik Preissler), Daniel Meyer, Marko Görisch, Yves Küllmei (61. Nick Mahlow), Denny Noak, René Görisch, Florian Strehlau, Max-Bennet Säger (77. Christoph Bernhardt), Rico Schilling.

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