04. September 2019 / 13:35 Uhr

Niklas Süle über Zoff von Emre Can mit Juventus Turin: Weiß nicht, was der Trainer gedacht hat

Niklas Süle über Zoff von Emre Can mit Juventus Turin: Weiß nicht, was der Trainer gedacht hat

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niklas Süle steht Emre Can nach dessen Champions-League-Ausbootung bei Juventus Turin zur Seite
Niklas Süle steht Emre Can nach dessen Champions-League-Ausbootung bei Juventus Turin zur Seite © 2019 Getty Images
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Auch bei Niklas Süle hinterlässt die Ausbootung von Emre Can bei Juventus Turin Fragezeichen. Der DFB-Kicker war vom italienischen Rekordmeister nicht für die Champions League nominiert worden.

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Bayern-Profi Niklas Süle hat seinem Nationalmannschaftskollegen Emre Can im Zoff mit Juventus Turin den Rücken gestärkt. "Emre ist ein Typ, den man eigentlich nicht aufbauen muss. Er ist ein durchweg positiver Junge. Ich kenne ihn schon seit der U13, wo wir zusammen bei Eintracht Frankfurt gespielt haben", sagte der DFB-Abwehrchef. Can war vom italienischen Rekordmeister nicht für die Gruppenphase der Champions League nominiert worden und hatte seinem Ärger über dies Entscheidung am Mittwochmorgen mächtig Luft gemacht.

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"Ich bin nicht in dieser Thematik drin und weiß nicht, was der Trainer bei Juventus gedacht hat. Aber ich glaube, dass Emre das gerade für diesen Lehrgang gut einzuschätzen weiß und es nicht an sich herankommen lässt", meinte Süle, der sich mit Can und der Nationalmannschaft derzeit in Hamburg auf die anstehenden EM-Qualifikationspiele am Freitag in der Hansestadt gegen die Niederlande und drei Tage später in Belfast gegen Nordirland vorbereitet.

Süle: Can ist "ein überragender Spieler"

Für Süle ist unbestritten, das Can "ein überragender Spieler ist". Der Bayern-Profi führte weiter aus: "Im Fußball kann man nicht immer alles beeinflussen, da gibt es Entscheidungen, die andere fällen. Wir sind nicht in einem Einzelsport, so bist Du auf den Trainer angewiesen. Und wenn der der Meinung ist, dass es so und so ist, dann muss man das akzeptieren." Can selbst hatte sich vor dem morgendlichen Training zu seiner Ausbootung geäußert und Juventus scharf kritisiert.

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Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©

"Es ist extrem schockierend für mich, dass ich nicht dabei bin in der Champions League - vor allem, weil man mir letzte Woche noch etwas anderes versprochen hat", schimpfte der Mittelfeldspieler, der zuletzt mit einem Wechsel zu Paris Saint-Germain geliebäugelt hatte: "Es gab Gespräche auch mit anderen Vereinen und es war eine Bedingung, dass ich in der Champions League dabei bin, um bei Juve zu bleiben. Am Dienstag hat man mich dann angerufen und in einem Telefonat, was nicht mal eine Minute dauerte, mitgeteilt, dass ich nicht auf der Liste stehe - ohne eine Begründung."

Can: "Das macht mich schon sauer und wütend"

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Can weiter: "Das macht mich schon sauer und wütend, weil ich meiner Meinung nach letzte Saison - vor allem in der Champions League - gute Spiele gemacht habe.“ Der Nationalspieler kündigt an: "Ich kann das absolut nicht nachvollziehen und werde meine Konsequenzen daraus ziehen, nächste Woche das Gespräch mit dem Verein suchen." Da das Transferfenster inzwischen geschlossen ist, kann Can aber nicht mehr wechseln - zumindest nicht in eine der Topligen.