25. Januar 2020 / 22:42 Uhr

Spekulationen um BVB-Transfer von Emre Can: Juventus Turin streicht Nationalspieler aus Kader

Spekulationen um BVB-Transfer von Emre Can: Juventus Turin streicht Nationalspieler aus Kader

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Emre Can wurde nicht für das Aufgebot von Juventus Turin gegen den SSC Neapel berücksichtigt.
Emre Can wurde nicht für das Aufgebot von Juventus Turin gegen den SSC Neapel berücksichtigt. © imago images/Pacific Press Agency
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Wechselt Nationalspieler Emre Can noch in diesem Winter zu Borussia Dortmund? Sein Klub Juventus Turin berücksichtigte den 26-Jährigen überraschend nicht für das Aufgebot gegen den SSC Neapel.

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Die Spekulationen um einen bevorstehenden Wechsel von Nationalspieler Emre Can zu Borussia Dortmund dürften in den kommenden Tagen andauern. Nachdem am Donnerstag italienische Medien berichtet hatten, dass der 26-Jährige seinen Klub Juventus Turin noch im Winter-Transferfenster verlassen darf, hat es vor dem Spiel des Serie-A-Tabellenführers bei Krisen-Klub SSC Neapel am Sonntagabend (20.45 Uhr) neue Entwicklungen gegeben - die stärker denn je an einem Verbleib des DFB-Stars in Italien zweifeln lassen.

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Die Turiner werden dem vom BVB umworbenen Nationalspieler, für den eine Ablösesumme zwischen 18 und 30 Millionen Euro im Gespräch ist, offenbar keine Steine in den Weg legen. Nach Angaben des Klubs ist Emre Can nicht mit dem Rest der Mannschaft nach Neapel gereist - obwohl von einer Verletzung des Confed-Cup-Siegers nichts bekannt ist. Statt auf Can, der in dieser Saison zwar selten spielte, aber mit Ausnahme der Champions-League-Spiele (für die er nicht nominiert wurde) immer mindestens auf der Bank saß, baut Juve-Trainer Maurizio Sarri im Mittelfeld gegen Napoli auf Miralem Pjanic, Aaron Ramsey, Blaise Matuidi, Adrien Rabiot und Rodrigo Betancur. Der deutsche Weltmeister Sami Khedira steigt nach einer Knie-OP erst im Februar wieder ins Training ein.

Bayern-Trainer Flick: Emre Can "ist ein Leader und tut jeder Mannschaft gut"

Brisant: Nicht nur in Dortmund ist Can eine beliebte Personalie. Bayern-Trainer Hansi Flick schwärmte auf der Pressekonferenz vor dem Sieg gegen Schalke 04 (5:0) von Can, der von 2009 bis 2013 in der Jugend des Rekordmeisters spielte, den endgültigen Durchbruch in München aber verpasste. "Er hat einfach die Qualität, in der Bundesliga für jeden Verein zu spielen. Er ist ein Leader und tut jeder Mannschaft gut", sagte der ehemalige Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft.

Trotz dieser Aussagen scheint ein Transfer zum BVB deutlich wahrscheinlicher. Can, der auch schon für Bayer Leverkusen und den FC Liverpool spielte und seit anderthalb Jahren in Turin unter Vertrag steht, würde für einen Wechsel nach Dortmund Medienberichten zufolge sogar deutliche Abstriche beim Gehalt machen. Italienischen Medien zufolge sei er derzeit mit einem Bruttogehalt von bis zu zwölf Millionen Euro pro Jahr hinter seinem (Noch-)Teamkollegen Cristiano Ronaldo einer der bestbezahlte Spieler Italiens. Eine Summe, die der BVB weder stemmen kann noch will.

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Emre Can könnte beim BVB die Nachfolge von Julian Weigl antreten

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hatte sich am Rande des Kantersiegs gegen den 1. FC Köln (5:1) hinsichtlich einer Offerte für Can durchaus nebulös zu Wort gemeldet. "Ich sehe unsere Situation so, dass wir nicht getrieben sind, irgendwas machen zu müssen. Wir gucken genau, welche Situationen sich ergeben können. Das muss aber sportlich als auch wirtschaftlich passen", sagte Zorc bei DAZN.

Nach Sturm-Supertalent Erling Haaland, der für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg verpflichtet wurde und in seinen ersten 57 Bundesliga-Minuten schon fünf Tore erzielte, wäre Can der zweite BVB-Transfer im Winter-Transferfenster. In Dortmund könnte der Nationalspieler die Nachfolge von Julian Weigl antreten. Der 24-Jährige war kürzlich für 20 Millionen Euro zu Benfica Lissabon gewechselt und hatte im defensiven Mittelfeld der Schwarz-Gelben eine Lücke gerissen.

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