28. September 2021 / 18:19 Uhr

Ende der Luckenwalder Linienkrise

Ende der Luckenwalder Linienkrise

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Für Nils Gottschick und den FSV 63 Luckenwalde stehen in dieser Woche noch zwei Heimspiele auf dem Programm.
Für Nils Gottschick und den FSV 63 Luckenwalde stehen in dieser Woche zwei Heimspiele auf dem Programm. © Frank Neßler
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Regionalliga Nordost: Der FSV 63 Luckenwalde ist zweimal in Folge Gastgeber und bereit für Chemnitz und Jena.

Eine Premiere findet am Mittwochabend im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion statt. Erstmals ist dort der Chemnitzer FC für ein Punktspiel in der Fußball-Regionalliga zu Gast.

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Die Nachholpartie des zehnten Spieltages der laufenden Saison zwischen dem FSV 63 Luckenwalde und dem CFC wird am 29. September um 19 Uhr angepfiffen. Ursprünglich stand die Begegnung schon am 11. September auf dem Spielplan, sie musste jedoch aufgrund mehrerer Coronafälle im Team der Sachsen verlegt werden.

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„Für uns ist die Partie nun an einem Mittwochabend suboptimal“, sagt Michael Braune, der Cheftrainer des FSV 63 Luckenwalde, „denn wir haben natürlich nicht die Bedingungen, wie sie Chemnitz hat.“

Für seine Mannschaft steht erneut eine englische Woche an. Die begann zumindest erfolgreich. Am Sonnabend gingen die Luckenwalder im Brandenburg-Duell bei Optik Rathenow als 1:0-Sieger vom Platz. Es folgen nun zwei Heimspiele gegen durchaus attraktive Gegner. Zunächst heute das Duell mit dem CFC und am Sonnabend kommt der FC Carl Zeiss Jena ins Seelenbinder-Stadion.

„Die beiden Duelle werden zu Luckenwalder Festspielen. Da kann sich jeder drauf freuen. Es sind besondere Spiele für die Mannschaft und für die Zuschauer“, blickt Braune zuversichtlich auf die in dieser Woche noch anstehenden Partien für seine Elf. Der FSV-Cheftrainer muss dafür weiter auf die verletzten Phil Butendeich, Till Plumpe und Aaron Bogdan verzichten. „Sonst sind eigentlich alle einsatzfähig“, erklärt Braune, der seine Mannschaft am Montag und am Dienstag während des Trainings auf die Mittwochpartie gegen Chemnitz einschwor.

Mittlerweile beigelegt ist die Luckenwalder Linien-Krise. Nach dem letzten Heimspiel des FSV 63 gegen den BFC Dynamo hatte Coach Braune öffentlich Kritik am Zustand des Trainingsplatzes im Seelenbinder-Stadion geübt. Speziell die fehlenden Linien waren dem 35-Jährigen sauer aufgestoßen. „Jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, was fehlende Linien beim Einstudieren von speziellen Spielformen bedeuten“, machte Braune darauf aufmerksam, dass die Trainingsbedingungen für sein Team nicht so sind, wie sie sein sollten. Seine kritischen Worten haben offenbar Gehör gefunden. „In dieser Woche hat wieder alles gepasst“, sagte der Trainer der Luckenwalder Regionalligafußballer.